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Urteil erwartet: Patientenmörder Högel - selbst seine Verteidigerin fordert lebenslange Haft

Fast 100 Morde werden dem ehemaligen Krankenpfleger Niels Högel zur Last gelegt. Die meisten davon hat er gestanden, sodass auch seine Verteidigung nicht anders kann und eine lebenslange Haft fordert. Högel zeigte späte Reue. Heute wird das Urteil erwartet. 

Der wegen 100 Morden angeklagte Ex-Krankenpfleger Niels Högel hat sich in seinem letzten Wort vor dem Landgericht Oldenburg bei den Angehörigen seiner Opfer entschuldigt. Er sprach von Reue und Scham. Es sei ihm während des Prozesses klar geworden, wie viel unendliches Leid er durch seine "schrecklichen Taten" verursacht habe. Ob er die Angehörigen der Opfer im Saal erreichte, darf aber bezweifelt werden. An diesem Donnerstag wird in dem viel beachteten Prozess das Urteil erwartet.

"Es ist nicht zu leugnen, dass er nicht nur einmal die Unwahrheit gesagt hat", musste selbst seine Anwältin Ulrike Baumann im Rückblick einräumen. Auch sie kam im Plädoyer zu dem Schluss, dass für Högel nur eine Strafe in Betracht kommt: lebenslange Haft.

Allerdings kamen Baumann und ihre Kollegin Kirsten Hüfken zu einer ganz anderen Bewertung der einzelnen Fälle als die Staatsanwaltschaft vor drei Wochen. In 55 Fällen plädierte die Verteidigung auf Mord. In 14 sah sie den Tatbestand eines versuchten Mordes erfüllt. In 31 Fällen lautete dagegen die Forderung Freispruch. Die Staatsanwaltschaft geht hingegen von 97 Morden des Deutschen aus. Nur in drei Fällen fehle es an hinreichenden Beweisen. 

Niels Högel bereits wegen zweifachen Patientenmordes verurteilt

"Weder wir noch Herr Högel leugnen, dass er in vielen Fällen der Täter ist. Dennoch kann er nur für Taten verurteilt werden, die er begangen hat, und nicht für Taten, die er begangen haben könnte", sagte Baumann. Die Verteidigerin betonte Högels positives Aussageverhalten. Er habe sich umfassend eingelassen - freiwillig. 

Der 42-jährige, der bereits wegen zweifachen Mordes an Patienten 2015 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde, bestritt in seinem "letzten Wort" ausdrücklich, dass er die Verhandlungen dazu habe nutzen wollen, sich besser darzustellen. "Wie soll das funktionieren, wenn man moralisch auf unterster Stufe steht? Der Prozess sollte niemals eine Bühne sein." Scham und Reue seien seine ständigen Begleiter - "ob bei Tag oder Nacht".

Am Donnerstag will die Kammer das Urteil sprechen. Sollte das Gericht eine lebenslange Haftstrafe verhängen, werden Högel die bereits verbüßten Jahre im Gefängnis angerechnet. Es wird die Frage zu entscheiden sein, ob das Gericht wie schon 2015 die besondere Schwere der Schuld feststellt und eine Sicherungsverwahrung in Betracht kommt.

"Högel ist und bleibt ein Lügner"

In dem Prozess spielte das Strafmaß aber aus Sicht des Strafrechtsexperten Jürgen Möthrath letztlich eine untergeordnete Rolle. "Einen solchen Prozess führt man, weil es ungeklärte Fälle gibt und deren Aufklärung für Opfer und Hinterbliebene ein wichtiger Teil des Prozesses ist, um mit dem Trauma abschließen zu können", sagte Möthrath, Präsident des Deutschen Strafverteidiger Verbandes (DSV), der Deutschen Presse-Agentur. 

Der Sprecher der Angehörigen, Christian Marbach, sagte, er hoffe, dass Högel für alle 97 Morde verurteilt werde. Der Ex-Pfleger habe in dem Prozess die Chance verpasst, umfassend zur Aufklärung beizutragen. "Högel ist und bleibt ein Lügner. Er hat taktisch nur das eingeräumt, was ihm ohnehin zu 100 Prozent nachgewiesen werden konnte", sagte er. Marbachs Großvater gehört zu den Opfern, für deren Tod Högel sich schon vor Gericht verantworten musste. 

Der frühere Krankenpfleger soll von 2000 bis 2005 an den Kliniken Oldenburg und Delmenhorst Patienten mit verschiedenen Medikamenten zu Tode gespritzt haben. Dabei brachte er seine Opfer in lebensbedrohliche Lagen, um bei der notwendigen Reanimierung Lob von seinen Kollegen zu bekommen. Viele überlebten das nicht. Wegen des Todes von sechs Patienten auf der Delmenhorster Intensivstation war Högel bereits 2015 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dabei wurden ihm zwei Morde zu Last gelegt. Er sitzt in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg.

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mod / DPA
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg