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Peinlich in Pink: Rosa Knast-Outfit für "Hells Angels" und "Bandidos"

Sie tragen normalerweise schwarze, furchteinflößende Lederklamotten. Wie peinlich muss es Mitgliedern von Rockergangs sein, Pink anzuziehen? Australische Gefängnisse wollen Häftlinge neu einkleiden.

Pinke Häftlingsanzüge statt schwarzer Rockerkluft: Der australische Bundesstaat Queensland überlegt, inhaftierte Mitglieder krimineller Motorradbanden zum Tragen rosafarbener Overalls zu zwingen - als zusätzliche Strafe zur Haft. Die Rocker würden eine solche Kluft vermutlich als sehr peinlich empfinden und sich zudem von anderen Gefangenen optisch abheben, so die Überlegung von Queenslands Polizeiminister Jack Dempsey.

Noch sei keine Farbe ausgewählt, leuchtendes Pink gilt aber laut mehreren Presseberichten als heißer Kandidat, heißt es in der "Brisbane Times". Zunächst sollten nur die Rocker unter den Strafgefangenen diese Farbe tragen müssen. Mit der Zeit könnte man den Rosa-Zwang aber durchaus auch auf andere Insassen ausdehnen.

Premierminister Campbell Newman verwies auf positive Erfahrungen in US-Gefängnissen, wo die schweren Jungs aus der Rockerszene mancherorts bereits Rosa tragen müssen. "Das sind Rabauken. Sie tragen gerne furchteinflößende Klamotten, Lederjacken, haben Tätowierungen und ihre Erkennungsfarben", begründete Newman den geplanten Verzicht auf die traditionell olivgrüne Häftlingsmontur. "Wir wissen, wie peinlich es ihnen sein wird, Pink zu tragen."

Eine Idee des "härtesten Sherriffs Amerikas"

Als Vater der Idee gilt der umstrittene amerikanische Sheriff Joe Arpaio, der sich selbst als den "härtesten Sherriff Amerikas" bezeichnet - immer darauf bedacht, den Gefangenen ihren Aufenthalt im Knast so unangenehm wie möglich zu machen. Er kam in den frühen 1990er-Jahren unter anderem auf die Idee, Insassen einer Haftanstalt in Phoenix, Arizona, dazu zu zwingen, rosa Unterwäsche ("Pinking") zu tragen.

Queensland hatte vergangene Woche schärfere Gesetze im Kampf gegen Motorradbanden wie die "Bandidos", "Hells Angels" oder "Finks" erlassen. Sie werden von den australischen Sicherheitsbehörden als kriminelle Organisationen eingestuft, weil sie durch ihre Verwicklung in Drogen- und Waffenhandel zur landesweiten Bedrohung geworden sind. Mitgliedern drohen für ihre Bandenzugehörigkeit 15 Jahre Gefängnis zusätzlich zu jeder verhängten Haftstrafe. Außerdem dürfen die Behörden künftig ihre Motorräder zerstören.

Regierungschef Newman bestätigte, dass Justizminister Jarrod Bleijie nach der Gesetzesverschärfung bedroht worden sei, nannte aber keine Einzelheiten. Die Regierung werde nicht vor den Banden zurückweichen. "Wir wissen, dass das kriminelle Gangs sind. Leute, die Drogen herstellen und verkaufen, Elend in unsere Gesellschaft tragen, Menschen bedrohen und zusammenschlagen, teils sogar vergewaltigen und ermorden", sagte Newman. "Das sind Schwerverbrecher."

anb/AFP / AFP
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(