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Falschparker: 250 Menschen stören Polizeieinsatz in Duisburg

Rund 250 Störer sollen in Duisburg aggressiv einen Einsatz der Polizei behindert haben, die rückte daraufhin mit einem Großaufgebot an. Es gibt offenbar auch Kritik an den Beamten.

Ein 30-jähriger Mann ist in Rostock bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommen (Symbolbild)

Ein 30-jähriger Mann ist in Rostock bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommen (Symbolbild)

Sie wollten einen Falschparker zur Rede stellen und standen wenig später einem Pulk von bis 250 Menschen gegenüber - in Duisburg ist ein Routineeinsatz einer Streifenwagenbesatzung am Sonntagabend offenbar eskaliert.

Nach Angaben der Polizei sprachen die Beamten einen Mann an, der sein Auto in Halteverbot abgestellt hatte. Der Fahrer habe sich anschließend einen handfesten Streit mit den Polizisten geliefert und ist laut Bericht des WDR wenig später festgenommen worden.

Ein 37-jähriger Zeuge soll den Einsatz gefilmt und bei der Festnahme gestört haben. Bei der Überprüfung seiner Personalien soll er Widerstand geleistet haben, er wurde in Gewahrsam genommen.

250 Menschen stören Einsatz der Polizei

Währenddessen seien immer mehr Menschen zum Einsatzort geströmt, die sich mit den Festgenommenen solidarisiert hätten. Der Pulk der Störer wuchs nach Polizeiangaben auf bis zu 250 Menschen an, letztendlich rückten rund 50 Polizisten zur Verstärkung aus. Sie setzten unter anderem Pfefferspray ein und nahmen zwei Personen in Gewahrsam. Einer der Männer musste demnach ambulant im Krankenhaus behandelt werden, Polizisten seien nicht verletzt worden.

Gegen die Beschuldigten ermittelt die Polizei jetzt unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt.

Duisburg immer wieder Schauplatz von Störungen

Dem WDR-Bericht zufolge werfen Augenzeugen der Polizei vor, unverhältnismäßig und brutal vorgegangen zu sein. Die Pressestelle der Duisburger Polizei war am Nachmittag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

In den vergangenen Monaten haben immer wieder größere Menschengruppen Polizei- und Feuerwehreinsätze in Duisburg gestört. Laut "Gewerkschaft der Polizei" sind Polizisten im vergangenen Jahr allein in Nordrhein-Westfalen fast 9000 mal angegriffen worden, das ist ein neuer Höchststand.



Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.