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Polizistenmord von Heilbronn: Polizei missachtete Mafia-Spuren

Nach dem Debakel um das vermeintliche "Phantom" gibt es neue Ungereimtheiten im Fall des Polizistenmordes von Heilbronn: Laut stern-Informationen gab es bereits kurz nach dem Verbrechen im April 2007 Hinweise, die auf einen Mafia-Hintergrund deuteten - sie wurden offenbar ignoriert.

Das Ermittler-Debakel um das "Phantom von Heilbronn" ist noch brisanter als bisher bekannt: Ermittlungsbehörden in Baden-Württemberg hatten im Fall des Polizistenmords von Heilbronn frühzeitig Hinweise auf einen möglichen Mafia-Hintergrund. Das berichtet der stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

Danach gab es bei Behörden Erkenntnisse darüber, dass der Raum Heilbronn mit dem nahe gelegenen Autobahnkreuz Weinsberg eine Drehscheibe der Organisierten Kriminalität (OK) ist, speziell von osteuropäischen Mafia-Gruppierungen. "Es geht hauptsächlich um Menschenschleusung, Kreditkartenbetrug und Drogen", sagte ein OK-Experte zum stern. Man habe Hinweise, dass in der Region mehrere Paten dieser Organisationen leben. Ein häufig benutzter Umschlagplatz für mit Drogen und anderer heißer Ware beladene Lkw ist nach Erkentnissen von OK-Ermittlern der Heilbronner Parkplatz "Theresienwiese", berichtet der stern. Genau dieser Parkplatz war Tatort des Polizistenmordes.

Dort war am 25. April 2007 die Polizistin Michele Kiesewetter mit einem Kopfschuss getötet worden. Auch ihrem Kollegen Martin A. war gezielt in den Kopf geschossen worden. Martin A. überlebte schwer verletzt, kann sich aber an den Überfall nicht erinnern. Wie der stern berichtet, nahmen die Mörder nicht nur die Waffen und Handschellen der Polizisten mit, sondern auch den Einsatz-Gürtel des Beamten A. - womöglich als Trophäe, wie OK-Experten meinen. Sie kennen ein solches Ritual vor allem von osteuropäischen Mafia-Gruppen. Als das Magazin Soko-Chef Frank Huber vor einigen Monaten fragte, ob der Polizistenmord auf eine bestimmte kriminelle Gruppierung passe, antwortete er dennoch: "Nein, es passt nicht." Seitdem jedoch feststeht, dass das "Phantom" nie existiert hat, hat Huber mehrfach erklärt, man habe "von der ersten Minute an" auch andere Ermittlungsansätze verfolgt, darunter Spuren nach Osteuropa.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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