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Polizistenmord von Heilbronn Zwickauer Trio soll auch für Dönerbuden-Morde verantwortlich sein


Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Übermittlungen im Polizistenmord von Heilbronn übernommen. Womöglich sind die rechtsextremen mutmaßlichen Mörder einer Heilbronner Polizistin auch für die sogenannten "Döner-Morde" verantwortlich, die zwischen 2000 bis 2006 in Deutschland verübt wurden.

Im Polizistenmord von Heilbronn übernimmt die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen. Der Fall stehe wahrscheinlich in Zusammenhang mit einer Mordserie an acht türkischstämmigen und griechischen Opfern zwischen 2000 und 2006 in mehreren deutschen Städten sowie einer schweren Brandstiftung in Zwickau im November. "Es liegen zureichende Anhaltspunkte dafür vor, dass die Mordtaten einer rechtsextremistischen Gruppierung zuzurechnen sind", teilte die Bundesanwaltschaft am Freitag mit.

Im Wohnmobil von zwei bei Eisenach in Thüringen tot aufgefundenen mutmaßlichen Bankräubern wurden die Dienstwaffen der Heilbronner Polizisten sichergestellt. In der Wohnung der Männer in Zwickau wurde zudem die Pistole aufgefunden, mit der in den Jahren 2000 bis 2006 die sogenannten Döner-Morde verübt wurden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen verfügten die verstorbenen Männer wie auch ihre mittlerweile verhaftete Gefährtin bereits Ende der 1990er Jahre über Verbindungen zu rechtsextremistischen Kreisen. In der Zwickauer Wohnung wurden außerdem Beweise sichergestellt, die auf ein rechtsextremes Motiv der Mordtaten hindeutet.

Gegen die Frau bestehe der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung in Tateinheit mit Mord und versuchtem Mord sowie der schweren Brandstiftung. Auch weitere Verdächtige aus rechtsextremistischen könnten in die Taten verstrickt sein.

jwi/DPA/AFP DPA

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