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Probleme mit der Giftspritze: US-Bundesstaat Tennessee erlaubt Elektrischen Stuhl

Nachdem es in den USA zu Problemen bei Hinrichtungen mit der Giftspritze gekommen ist, hat Tennessee den elektrischen Stuhl als Option wieder eingeführt. Doch auch diese Methode bleibt umstritten.

Mitlerweile im Museum: Der elektrische Stuhl mit dem makabren Spitznamen "Old Smokey".

Mitlerweile im Museum: Der elektrische Stuhl mit dem makabren Spitznamen "Old Smokey".

Als erster US-Bundesstaat hat Tennessee Hinrichtungen mit dem elektrischen Stuhl für rechtens erklärt, sollte es Engpässe bei den Mitteln für Giftspritzen geben. Der republikanische Gouverneur Bill Haslam erließ am Donnerstagabend eine entsprechende Verfügung. Demnach bleibt die Methode zur Hinrichtung von Todeskandidaten die Giftspritze - es sei denn, ein zuständiges Gericht erklärt sie für verfassungswidrig oder der Chef der Strafvollzugsbehörden versichert dem Gouverneur, dass eine oder mehrere Ingredienzen der Giftinjektion nicht zur Verfügung stehen.

Liegen diese beiden Fälle vor, soll die Todesstrafe in Tennessee künftig mittels elektrischem Stuhl vollzogen werden. Mehrere US-Bundesstaaten erwägen ein ähnliches Vorgehen. Das US-Informationszentrum für die Todesstrafe (DPIC) wies am Freitag darauf hin, dass die Änderung der Hinrichtungsmethode im Nachhinein verfassungswidrig sein könnte. Todeskandidaten könnten gegen ihre Exekution durch den elektrischen Stuhl außerdem rechtliche Mittel einlegen und dabei auf den achten Zusatz zur US-Verfassung verweisen. Dieser verbietet jegliche "grausame und ungewöhnliche Bestrafung".

Die Strafvollzugsbehörden in den USA haben Probleme bei den Mitteln für die Giftspritzen, weil sich die europäischen Hersteller der lange verwendeten Substanzen weigern, diese weiter für Hinrichtungen zur Verfügung zu stellen.

amt/AFP / AFP
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?