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Prostituierten-Morde: Briten fürchten neuen "Jack the Ripper"

Drei Prostituierte aus dem nordenglischen Bradford sind verschwunden. Eine von ihnen fand die Polizei tot in einem Fluss. Verdächtigt wird ein 40-jähriger Kriminologie-Student. Ist er der neue "Jack the Ripper"?

Sie verdienten ihr Geld in der Rotlichtszene, waren drogenabhängig, alkoholkrank und ans untere Ende der Gesellschaft gerutscht. Das Schicksal dreier seit Monaten verschwundener Prostituierten, von denen nun eine tot gefunden wurde, beschäftigt die britische Öffentlichkeit. Sind die Frauen, deren Lebensgeschichten sich so ähneln, die Opfer eines brutalen Mörders geworden? Viele Fragen sind offen, doch die Briten fürchten bereits eine neue Mordserie im Stil des Killers "Jack the Ripper".

Seit Juni 2009 sind in der nordenglischen Stadt Bradford die drei Prostituierten Shelley Armitage, 31, Suzanne Blamires, 36, und Susan Rushworth, verschwunden. Anfang der Woche fand die Polizei Leichenteile einer Frau in einem Fluss in Shipley, nur wenige Kilometer nördlich von Bradford. Am Donnerstag bestätigte sie den grausigen Verdacht - es handelt sich dabei um Suzanne Blamires. Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei endlich eine neue heiße Spur.

Zwar gibt es derzeit keinerlei Beweise, dass auch Susan Rushworth und Shelley Armitage tatsächlich tot sind und ein einziger Täter dafür verantwortlich sein könnte. Seit Donnerstag dürfen die Fahnder jedoch einen 40 Jahre alten Verdächtigen weiter vernehmen. Ihm wird vorgeworfen, die Prostituierten umgebracht zu haben. Die Polizei nahm ihn am Montag fest, einen Tag später fand sie die Leichenteile im Fluss.

"Er hat gesagt, er mache einen 'Doktor in Mord'"

Die erste wirklich neue Spur ist gleichzeitig Futter für die Boulevardpresse: Der Mann studiert an der Universität Bradford Kriminologie und soll unter anderem zum Thema Serienmorde geforscht haben. "Er hat gesagt, er mache einen 'Doktor in Mord'", sagte ein Nachbar der Zeitung "Daily Mail". Die "Sun" spekulierte über grausige Details. Angeblich sollen die Leichenteile zum Teil angegessen gewesen sein, der Kopf der Frau soll einzeln in einem Rucksack gelegen haben.

Am Mittwoch durchkämmte ein Großaufgebot der Polizei mehrere Gebiete in Bradford. "Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwer und mühsam", sagte der stellvertretende Polizeipräsident Jawaid Akhtar. Ob der Mann auch etwas mit dem bislang nicht geklärten Verschwinden zweier Frauen vor rund zehn Jahren zu tun zu haben könnte, wollte er nicht sagen.

Böse Erinnerungen an den "Yorkshire Ripper"

Das ganze weckt schreckliche Erinnerungen: Bereits in den späten 70er Jahren hatte ein Serienmörder das Rotlichtviertel von Bradford heimgesucht. Insgesamt tötete der Mann in der nordenglischen Region Yorkshire über mehrere Jahre 13 Frauen. Bei sieben anderen versuchte er es - sie überlebten. 1981 wurde er festgenommen und mehrfach zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Serienmörder bekam schnell den Beinamen "Yorkshire Ripper" - in Anlehnung an den Killer "Jack the Ripper". Ripper bedeutet auf Deutsch Frauenmörder oder Lustmörder. "Jack the Ripper" hatte Ende des 19. Jahrhunderts einen Herbst lang ganz London in Angst und Schrecken versetzt, nachdem mehrere Prostituierte auf brutale Art ermordet worden waren. Wer er tatsächlich war und ob alle Frauen durch seine Hand starben, ist bis heute nicht geklärt.

Britta Gürke, DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.