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Tausende Anleger geprellt: Protzmanager von S&K zu hohen Haftstrafen veruteilt

Jahrelang verprassten sie das hart ersparte Geld ihrer Anleger mit teuren Autos und wilden Parties: Nun haben die Gründer der Immobiliengruppe S&K die Rechnung bekommen - in Form von hohen Haftstrafen. Der Schaden der Investoren geht in die Millionen.

S&K-Bosse vor Gericht

Die Verhandlung des Falls der Frankfurter S&K-Manager zog sich über 19 Monate

Die beiden Gründer der Immobiliengruppe S&K sind wegen Untreue zu Haftstrafen von jeweils achteinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt am Main blieb mit Urteil wie erwartet im Rahmen einer zuvor erzielten Verständigung mit Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Der ursprünglich erhobene Betrugsvorwurf war zuvor fallengelassen worden, nachdem die Angeklagten Geständnisse abgelegt hatten.

Ein früher leitender Angestellter der S&K-Gruppe wurde als Mittäter zu sechs Jahren Haft verurteilt, ein ebenfalls angeklagter Hamburger Unternehmer wegen Beihilfe zur Untreue zu viereinhalb Jahren. Die bestehenden Haftbefehle wurden zudem vom Gericht aufgehoben, nachdem die Angeklagten teilweise mehr als vier Jahre in Untersuchungshaft gesessen hatten.


Urteil bleibt am unteren Rand des Strafrahmens

Das Urteil nach einer 19 Monate dauernden Verhandlung war durch eine Verständigung zwischen dem Gericht sowie Staatsanwaltschaft und Verteidigung möglich geworden. Das Verfahren wegen des ursprünglich auch erhobenen Vorwurfs des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs zum Nachteil von Kapitalanlegern der Unternehmensgruppe wurde eingestellt. Mit dem jetzt verhängten Urteil blieb die Strafkammer am unteren Rand des im Rahmen der Verständigung vereinbarten Strafrahmens.

Die S&K-Gründer mussten sich vor Gericht verantworten, weil mehrere tausend Anleger getäuscht worden sein sollen. Dabei soll ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sein.

amt / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.