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Prozess: Bank-Manager zu Haft verurteilt

Vier Jahre und sechs Monate Haft - so lautet das Urteil für den ehemaligen Direktor der Lauenburger Volksbank. Jahrelang hatte er die Bank mit einem weiteren Angeklagten geradezu geplündert. Der Fall offenbarte faule Geschäfte in Millionenhöhe.

Wegen schwerer Untreue hat das Lübecker Landgericht zwei ehemalige Manager der Lauenburger Volksbank zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der ehemalige Direktor des Geldinstituts muss für vier Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Der zweite Angeklagte, ein Ex-Aufsichtsratsmitglied der Bank, wurde zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Zuvor hatten beide die Vorwürfe der Anklage eingeräumt. Sie gestanden, bei der Kreditvergabe nicht ausreichend Sicherheiten verlangt und damit die Gefährdung der Rückzahlungen in Kauf genommen zu haben. Wegen der Geständnisse und mangelnder Fluchtgefahr hob das Landgericht die Haftbefehle auf. Bis zum Strafantritt sind beide Männer damit auf freiem Fuß. Sie saßen seit März in Untersuchungshaft.

"Die Vorgänge seien existenzbedrohend für die Volksbank gewesen", sagte der Vorsitzende Richter Jörg Beer bei der Urteilsverkündung. Beide hätten ihre Pflichten verletzt, als sie ohne gewissenhafte Prüfung Kredite vergaben. Das Gericht sah eine "raffinierte Begehungsweise" bei den Taten, bei den "Strohmänner eingeschaltet" worden seien. Beide hätten sich auch persönlich bereichert. Laut Anklage ließen sich beide Angeklagten aus den Kreditgeschäften jeweils 415.000 Euro überweisen.

Faule Geschäfte um 17 Millionen Euro

Der frühere Bankdirektor hat sich zudem laut Anklage aus dem Pensionsfonds fast drei Millionen Euro auszahlen lassen, als die Bank bereits in Schieflage war. Insgesamt hätten beide zwischen 2002 und 2006 "faule Geschäfte" bei einem Kreditvolumen von 17 Millionen Euro abgewickelt. Das Geld sei über ein Geflecht von Firmen und Strohmännern in Immobilien in Hamburg, Schleswig-Holstein und dem Balkan geflossen. Dadurch geriet die Bank in Existenznot und konnte nur durch eine Finanzspritze der Volksbanken gerettet werden.

Die Geständnisse des 64 Jahre alten Ex-Direktors aus Lauenburg sowie des 55-jährigen alten Geschäftsmannes aus Geesthacht (beide Kreis Herzogtum Lauenburg) waren Teil einer überraschenden Absprache zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Im Gegenzug wurden den Managern Haftstrafen von maximal vier Jahren und neun Monaten zugesagt. Beide räumten in ihren Geständnissen ein, bei der Kreditvergabe gegen das Kreditwesengesetz und Regeln der Bank verstoßen zu haben. Es seien Vorschriften umgangen und die Gefährdung des Vermögens der Bank gesehen worden. Zu Beginn des Wirtschaftstrafverfahrens hatten beide lediglich über ihre Verteidiger erklären lassen, ihr Vorgehen sei nie von externen Prüfern beanstandet worden und seither keine Aussagen gemacht.

Gericht und Staatsanwaltschaft würdigten, dass mit den Geständnissen ein weiteres langwieriges Verfahren vermieden worden sei. Strafmildernd sei auch das Alter der Angeklagten berücksichtigt worden. Beide seien von der langen Untersuchungshaft gezeichnet. Der frühere Bankdirektor hatte jahrzehntelang die Geschäfte des kleinen Geldinstituts gesteuert. Staatsanwältin Claudia Wilking betonte am Rande des Verfahrens, es sei "kein normaler Fall der Bankenuntreue" gewesen. Beide Angeklagten seien "geschäftlich verbunden gewesen und hätten gezielt die Kredite genutzt, sich für ihre eigenen Geschäfte Liquidität zu verschaffen".

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(