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Prozess gegen früheres RAF-Mitglied: Neue Geheimdokumente im Fall Verena Becker aufgetaucht

Kurz vor Eröffnung des Prozesses gegen Verena Becker sind neue Geheimdokumente aufgetaucht, die die frühere RAF-Frau entlasten könnten. Ende August habe das Bundesamt für Verfassungsschutz dem Oberlandesgericht in Stuttgart mitgeteilt, dass eine erneute Aktendurchsicht zwei weitere als "geheime Verschlusssache" eingestufte Vermerke zutage gefördert habe, wie das Nachrichtenmagazin "Der "Spiegel" berichtet.

Kurz vor dem Prozess gegen Verena Becker sind laut "Spiegel" neue Geheimdokumente aufgetaucht, die das ehemalige Mitglied der Roten Armee Fraktion (RAF) entlasten könnten. Die 58- Jährige muss sich vom kommenden Donnerstag an vor dem Oberlandesgericht Stuttgart verantworten, weil sie an der Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seiner Begleiter am 7. April 1977 in Karlsruhe beteiligt gewesen sein soll. Tatsächlich soll sie nach einem bislang unter Verschluss gehaltenen Vermerk des Verfassungsschutzes zu diesem Zeitpunkt aber gar nicht in Deutschland gewesen sein.

In dem Vermerk vom 16. November 1981 heißt es dem "Spiegel" zufolge, Becker und die RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt seien im April 1977 in den Irak nach Bagdad geflogen und während des Buback- Anschlages "abwesend" gewesen. Die Bundesanwaltschaft wirft Becker dagegen vor, am 6. April 1977, dem Vortag des Attentats, entweder in Karlsruhe den Tatort ausgespäht zu haben oder zwei weitere RAF- Mitglieder dort mit einem Auto abgeholt zu haben.

Den Hinweis zu der Irakreise und einen weiteren Vermerk vom 8. Oktober 1981 hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz dem Magazin zufolge dem Oberlandesgericht Ende August dieses Jahres bekanntgemacht; eine erneute Aktendurchsicht habe diese zwei als "geheime Verschlusssache eingestuften Vermerke zutage gefördert".

Bubacks Sohn Michael glaubt hingegen, Verena Becker sei unmittelbar an der Tat beteiligt gewesen und habe seinen Vater erschossen. Buback wird vor dem Oberlandesgericht Stuttgart als Nebenkläger auftreten.

APN/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.