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Prozess gegen Kachelmann: Nebenklägerin bleibt bei ihrer Version

Die ehemalige Geliebte von Jörg Kachelmann hat zum zweiten Mal vor Gericht ausgesagt. Die 34-Jährige blieb bei ihrer Version, der Wettermoderator habe sie vergewaltigt. Kachelmanns verteidiger wirft ihr widersprüchliche Aussagen vor.

Im Prozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ist am Freitag erneut das mutmaßliche Opfer vernommen worden. Die 34-Jährige blieb dabei bei ihrer Tatversion, wie der Vorsitzende Richter des Landgerichts Mannheim, Michael Seidling, nach der Anhörung hinter verschlossenen Türen mitteilte.

Kachelmanns Verteidiger Johann Schwenn hatte die Nebenklägerin wegen angeblicher Widersprüche unter anderem zu Erinnerungslücken und ihrer aus seiner Sicht widersprüchlichen Tatschilderung befragt. Die Ex-Freundin des Wettermoderators hatte Kachelmann angezeigt, weil er ihr vor einem Jahr nach einem Beziehungsstreit ein Messer an den Hals gehalten und sie vergewaltigt haben soll. Kachelmann bestreitet den Vorwurf.

Gutachter hatten in den vergangenen Monaten die Darstellung der Frau bezweifelt. Der vom Gericht bestellte Rechtsmediziner Rainer Mattern hatte gesagt, er halte es "für nicht vorstellbar", dass der 34-Jährigen das Messer ununterbrochen an den Hals gedrückt worden sei. Dagegen spreche die Verletzung am Hals. Die rund zwei Zentimeter breite Rötung sei nur durch mehrfaches Andrücken des Messerrückens vorstellbar. Ähnlich hatte sich auch der von der Verteidigung bestellte Kölner Rechtsmediziner Markus Rothschild geäußert und außerdem Gen-Spuren des Opfers am Messer vermisst.

Schwenn hatte deshalb beantragt, die Ex-Freundin Kachelmanns nochmals anzuhören. Auf Details zu der rund zweistündigen Anhörung der Frau wollte Schwenn nach Sitzungsende nicht eingehen und begründete dies mit Belangen des Persönlichkeitsschutzes. Die Aussagen der Frau seien "außerordentlich aufschlussreich und ertragreich gewesen, aber nicht im Sinne der Anklage". Das vorläufig bis Ende Mai terminierte Verfahren wird am kommenden Dienstag fortgesetzt.

mm/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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