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Prozess gegen Sektenguru: Anklage fordert vier Jahre Haft wegen Kindesmisshandlung

Drei Jahre ging ein Zwölfjähriger mit Mukoviszidose nicht zum Arzt. Ein Sektenguru und seine Partnerin sollen ihre Fürsorgepflicht verletzt haben - die Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft.

Der Angeklagte Gerhard Lebok, Guru der Sekte "Neue Gruppe der Weltdiener", und seine Lebensgefährtin Susanne B. im Landgericht Nürnberg-Fürth

Der Angeklagte Gerhard Lebok, Guru der Sekte "Neue Gruppe der Weltdiener", und seine Lebensgefährtin Susanne B. im Landgericht Nürnberg-Fürth

Im Prozess gegen einen angeblichen Sektenguru und seine Lebensgefährtin aus Franken hat die Staatsanwaltschaft vier Jahre Haft für beide Angeklagten gefordert. "Bereits am ersten Prozesstag war mir klar, dass sie sich strafbar gemacht haben", sagte Staatsanwalt Torsten Haase am Montag in seinem Plädoyer. Er wirft den Angeklagten aus Lonnerstadt bei Erlangen vor, mit dem damals zwölf Jahre alten und schwerkranken Sohn der Frau drei Jahre lang nicht zum Arzt gegangen zu sein und ihm auch keine Medikamente gegeben zu haben. Dies sei jedoch ihre Pflicht als Eltern gewesen.

Sie hätten es dem Kind, das an der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose leidet, nicht freistellen dürfen, zum Arzt zu gehen und Medizin zu nehmen, sondern hätten es dazu anhalten müssen. Der Junge bekam laut Anklage auch immer wieder nichts zu essen, obwohl er wegen der Stoffwechselkrankheit kalorienreiche Ernährung benötigt habe. Die Anklage lautet auf schwere Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen. Beide Angeklagten bestreiten die Vorwürfe.

amt/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(