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Prozess gegen Stalker: Thomas F. entführte seine "große Liebe"

Thomas F. spannte Stacheldraht vor seine Fenster, baute seine Wohnung zum Gefängnis um. Er entführte eine Studentin, die ihm mit knapper Not entkam. Ab heute steht er in Hamburg vor Gericht. Der Angeklagte war als Stalker bekannt, hatte die Schauspielerin Eva Habermann belästigt.

Von Kerstin Herrnkind

Thomas F. bereitet seine Tat generalstabsmäßig vor. Die 26-jährige Shiry V. darf ihm auf keinen Fall entkommen. Der 30-jährige Gelegenheitsarbeiter schleppt kartonweise Lebensmittel in seine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung. Kartoffeln, Milch, Müsli, Knödel, Gries, Brühe, Eier, Mehl zum Brotbacken, falls die Vorräte zur Neige gehen sollten. Notfalls will Thomas F. wochenlang mit der Studentin in seiner Wohnung ausharren. Er hortet Hormon-Präparate für Mann und Frau, die die Fruchtbarkeit ankurbeln sollen. Kauft Befruchtungskatheter und Schwangerschaftstests.

1,7 Tonnen Lebensmittel und Hygieneartikel wird die Polizei später in der 42 Quadratmeter kleinen Wohnung in Hamburg-Barmbek sicherstellen.

Thomas F. baut seine Wohnung zum Gefängnis aus. Lässt sich 54 Kanthölzer liefern, mit denen er die Wohnung verbarrikadieren will. Er kauft so viel Holz, dass er damit fast ein halbes Fußballfeld auslegen könnte - 3200 Quadratmeter. In seinem Flur installiert er eine Kamera. Wechselt den Zylinder an dem Schloss seiner Wohnungstür aus, damit der Hausmeister, der einen Zweitschlüssel besitzt, die Tür nicht von außen öffnen kann. Dann spannt er Stacheldraht wie Spinnennetze vor seine Fenster.

Als Nachbarn misstrauisch nachfragen, was das solle, antwortet Thomas F. "Ich muss mich gegen Einbrecher schützen." Die Nachbarn alarmieren die Polizei. Laut Polizeicomputer ist Thomas F. mehrfach als Stalker in Erscheinung getreten. Erst vor wenigen Monaten hat er die 24-jährige Miriam M. belästigt. Im Jahr davor, 2010, stellte er einem 15-jährigen Mädchen nach. 2009 zeigte ihn die 30-jährige Christine E. wegen Stalkings an. Sein prominentestes Opfer ist allerdings die Schauspielerin Eva Habermann, bekannt aus der Serie "Alarm für Cobra 11", die Thomas F. Ende 2002 über mehrere Monate belästigte. "Irrer Fan belagert Eva Habermann", titelte die "Bild" damals.

Thomas F. lauert Shiry V. mit Pistole auf

Die Polizei unternimmt nichts. Obwohl Thomas F. eine Vorgeschichte als Stalker hat, verzichten die Beamten auf eine so genannte "Gefährderansprache", die potentiellen Tätern signalisieren soll, dass die Polizei sie im Visier hat. So werkelt Thomas F. ungestört weiter. Spinnt seine Fenster regelrecht mit Stacheldraht ein. Dann besorgt er sich über einen Kumpel einen alten Peugeot. Und kauft einen Strauß roter Rosen, den er auf die Rückbank legt.

Am 19. August des vergangenen Jahres fährt Thomas F. gegen 10 Uhr zu dem Studentenwohnheim, in dem Shiry V. lebt. Er hat die Modedesign-Studentin aus Israel über die Freundin eines Arbeitskollegen kennengelernt. Seit einiger Zeit hilft Thomas F. - der schon seit Jahren von Hartz IV lebt - in einer Firma aus, die Dachrinnen reinigt. Die Freundin hat ihn zwei Mal zu einem Abendessen im Studentenwohnheim mitgenommen. Thomas F. hat sich mit Shiry V. auf Englisch unterhalten. "Sie war die einzige Frau, die jemals nett zu mir gewesen ist", wird er später zu Protokoll geben. Shiry V. muss schon bald nach Israel zurück. Thomas F. will sie nicht gehen lassen.

Stundenlang harrt Thomas F. im Treppenhaus aus. In seiner Umhängetasche trägt er zwei selbstgebastelte Handgranaten. Im Hosenbund steckt eine Pistole. Sie ist geladen. Eine Patrone im Lauf. Vier im Magazin. In seiner Hosentasche hat Thomas F. eine tote Maus, mit der er die Studentin erschrecken will. Als Shiry V. gegen 13 Uhr von der Uni nach Hause kommt, behauptet Thomas F., er habe ihre Homepage fertig programmiert und wolle ihr den USB-Stick mit den Daten geben. Dann geht alles blitzschnell. Die Studentin lässt ihn ins Zimmer. Thomas F. reißt die junge Frau zu Boden und zückt seine Waffe. Für Shiry V. beginnt ein stundenlanges Martyrium.

Gegen 13.45 Uhr gelingt es der Studentin, auf ihrem Handy heimlich die Nummer eines Freundes zu wählen. Thomas F. reißt ihr das Handy aus der Hand. Er drückt ihr die Waffe in den Nacken, droht, sie "abzuschießen". Dann zwingt er Shiry V., ihren Bekannten noch einmal anzurufen. "Sag ihm, du hättest dich erschreckt, weil in deinen Zimmer eine tote Maus liegt", befiehlt er. Die Studentin gehorcht. Sie redet auf Thomas F. ein, appelliert an seine Vernunft, fleht ihn an, weint. Doch der Geiselnehmer lässt sich nicht erweichen. "Ich liebe Dich. Du darfst nicht gehen", wiederholt er stereotyp. Stundenlang dreht sich das Gespräch darum, dass Thomas F. die Studentin nicht gehen lassen will.

In Handschellen über die Straße

Gegen 18 Uhr sagt er plötzlich: "Pack Deine Sachen, wir fahren für eine Weile zu mir." "Ich komme nur mit, wenn ich um 22 Uhr wieder nach Hause darf", antwortet die Studentin. Thomas F. fesselt Shiry V. mit Handschellen. Eine Schelle legt er um ihre Hand, eine um seine. Obwohl es draußen noch hell ist, sieht offenbar niemand, wie er die Studentin zum Peugeot führt. Thomas F. öffnet die Fahrertür, lässt Shiry V. einsteigen, befiehlt ihr, auf den Beifahrersitz rüberzurutschen. Er suggeriert ihr, dass die Beifahrertür verschlossen ist. In Wirklichkeit ist sie offen. Im Auto löst Thomas F. die Handschellen und fährt mit seiner Geisel zu seiner Wohnung. Dann fesselt er die junge Frau wieder. Auch diesmal sieht niemand, wie Thomas F. seine Geisel in Handschellen über die Straße zu seiner Wohnung führt.

In der Wohnung ist es dunkel, eng und stickig. Die Lebensmittel sind bis unter die Deckel gestapelt. Im Wohnzimmer steht eine Telefonzelle. Überall liegt Holz und Unrat. Vor dem Fenster ein Netz aus Stacheldraht. Shiry V. redet um ihr Leben, verspricht Thomas F., nicht zur Polizei zu gehen, wenn er sie freilasse. "Ich liebe dich. Ich kann dich nicht gehen lassen", sagt Thomas F. während er die junge Frau mit seiner Pistole bedroht.

Gegen 22 Uhr muss Thomas F. auf die Toilette. Für einen Moment lässt er sein Opfer allein. Shiry V. öffnet ein Fenster, zwängt sich am Stacheldraht vorbei. Das Metall schneidet ihr ins Fleisch, zerkratzt Arme und Beine. Doch sie hat Glück im Unglück. Die Wohnung liegt im Hochparterre. Die Studentin springt aus dem Fenster und läuft davon.

Nur einen Moment später kommt Thomas F. zurück. Sofort läuft er nach unten, schwingt sich auf sein Fahrrad und nimmt die Verfolgung auf. Doch Shiry V. ist nicht mehr zu sehen. Thomas F. nimmt das Auto. Doch seine Geisel hat in einer Seitenstraße längst eine Frau um Hilfe gebeten und die Polizei alarmiert. Thomas F. gibt auf. Er fährt zurück zu seiner Wohnung und wartet auf die Polizei. "Ich stelle mich. Sie können mich festnehmen", sagt er ruhig, als die Beamten wenig später eintreffen.

Ist Thomas F. ein eiskalter Sadist?

In der Wohnung stellt die Polizei Handgranaten, diverse Waffen, 173 Patronen, neun Handschellen und drei Fußfesseln sicher. Im Keller hat Thomas F. über 100 Feuerlöscher gehortet. Weil die Polizei darin Sprengstoff vermutet, werden rund 300 Nachbarn in Sicherheit gebracht, bis die Spurensicherung Entwarnung gibt. Mit einem Kran lässt die Polizei die Telefonzelle aus der Wohnung transportieren. Auf dem Rücksitz des Peugeots liegt noch der vertrocknete Rosenstrauß.

Am Montag muss sich Thomas F. wegen versuchter Geiselnahme, Freiheitsberaubung, Nötigung sowie Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Sprengstoffgesetz vor dem Landgericht Hamburg verantworten. Laut Anklage entführte er die Studentin, um mit ihr ein Kind zu zeugen. Doch ist er wirklich ein eiskalter Geiselnehmer? Ein "Sadist", der sich eine "Folterzelle" schuf?

Thomas F. wird 1981 in Hohenmölsen bei Weißenfels in Sachsen-Anhalt geboren. Er ist das einzige Kind seiner Eltern, die in einem Braunkohlewerk arbeiten. Schon in der Grundschule fällt der Junge auf, fühlt sich von anderen Schülern bedroht. Er ist ein Einzelgänger, hat keine Freunde. Trotzdem geht er gern zu Schule, hat gute Noten. Er hat eine Eins in Chemie und eine Eins in Musik. Seinen Realschulabschluss schafft er 1997 mit einem Durchschnitt von 2,3. Auf die Idee, Abitur zu machen, kommt er nicht. Seine Eltern halten nichts davon. Bildung ist für sie nicht wichtig. Eine Lehre reiche völlig, erklären sie dem Sohn.

Doch Thomas F. findet keine Lehrstelle als Forstwirt. Er wohnt weiter bei den Eltern, die inzwischen in ein kleines Dorf bei Naumburg an der Saale umgezogen sind. Eine triste Gegend mit hoher Arbeitslosigkeit. Im Dorf gibt es keine Geschäfte, nicht mal einen Kiosk. Thomas F. fühlt sich wie "entwurzelt". Im Dorf gilt er als Sonderling. Meist sitzt er zuhause und liest Bücher über Waffenkunde. Oder er malt Sütterlinbuchstaben aufs Papier, bringt sich die alte Schreibschrift selber bei. Ansonsten vertreibt er sich seine Zeit vor dem Fernseher. "Küstenwache" schaut er besonders gern. Dabei verliebt er sich in Eva Habermann, im Film die Freundin von Funker Hohmann. Thomas F. schreibt der blonden Schauspielerin Briefe in schöner, alter Schrift. Habermann, die glaubt, ihr Verehrer sei ein älterer Herr, schickt ihm ein Autogramm.

Erst ohne Job, dann Berufsstalker

Über drei Jahre hängt Thomas F. ohne Job und Lehrstelle bei seinen Eltern rum. Dann versucht er es bei der Bundeswehr. Doch schon nach kurzer Zeit wird er als "untauglich" ausgemustert. Er hat massive Anpassungsschwierigkeiten. Außerdem vermuten die Bundeswehrärzte bei ihm eine "schizoide Persönlichkeitsstörung".

Wieder bleibt er zu Hause, weiß nichts Rechtes mit sich und seinem Leben anzufangen. Sieht viel Fern. Noch immer ist er in Eva Habermann verliebt. Ende 2002 fährt er nach Hamburg, will die Schauspielerin endlich persönlich kennenlernen. Thomas F. passt Eva Habermann ab, als sie gerade nach Hause kommt. Der 22-jährige fällt vor der Schauspielerin auf die Knie. "Ich liebe Sie", sagt er. "Ich werde wiederkommen."

An Weihnachten sitzt Thomas F. plötzlich mit sechs gepackten Koffern vor Habermanns Wohnung. Er strickt, neben ihm flackert ein Teelicht in einem Stövchen. Als die Polizei kommt, sagt er zu den Beamten: "Ich warte auf Frau Habermann. Und ich werde immer wiederkommen."

Thomas F. übernachtet in Obdachlosenheimen, zwei Wochen lang campiert er im Wald. Dauernd steht er vor Eva Habermanns Haustür, klingelt Sturm, durchwühlt ihren Müll, schreibt der Schauspielerin Briefe. "Vielleicht fahre ich zur Berlinale und mal sehen, vielleicht finde ich Sie." Wenn die Polizei ihn wegschickt, steht Thomas F. 15 Minuten später wieder vor Habermanns Haustür. "Er macht mir das Leben zu Hölle", klagt die Schauspielerin gegenüber Journalisten. Nicht mal durch eine einstweilige Verfügung lässt sich Thomas F. vertreiben. Die Polizei nimmt ihn sogar einmal fest und steckt ihn in die Verwahrzelle. Stundenlang bleibt er regungslos in der Zelle stehen, wie ein stiller Protest.

Thomas F.s sehnlichster Wunsch: eine Freundin

Nach ein paar Monaten lässt Thomas F. von Eva Habermann ab. Er zieht in eine kleine Wohnung, die er binnen kürzester Zeit zumüllt. Er sprüht Buchstaben an die Wand, die keinen Sinn ergeben. Noch immer hat er keine rechte Perspektive im Leben. Auf St. Pauli hängt er oft mit Obdachlosen ab. Zum Essen geht er in Armenküchen. Er lebt von Hartz VI. Ab und an verhökert er bei Ebay Uniformteile und irgendwelchen Kleinkram. Einmal versucht er, eine gefälschte Breitling-Uhr bei Ebay zu verkaufen und wird wegen versuchten Betrugs angezeigt. Das Verfahren wird 2006 eingestellt.

Zu seinen Eltern hat Thomas F. kaum noch Kontakt. Ab und zu telefoniert er mit seiner Mutter. Wenn die ihn neckt, er solle sich doch endlich eine Freundin suchen, wird ihr Sohn aggressiv. "Wenn du nicht sofort das Thema wechselst, lege ich auf", schnauzt er seine Mutter an.

Frauen sind ein wunder Punkt im Leben von Thomas F. Offenbar wünscht er sich nichts sehnlicher als eine Freundin. Ständig spricht er auf der Straße Frauen an. An der Bushaltestelle. Beim Einkaufen. Immer blitzt er ab. Thomas F. macht, wie sich eine Frau erinnert, einen "ungepflegten Eindruck", wirkt "etwas seltsam". Wie aus der Zeit gefallen. Er trägt einen langen, zotteligen Bart. Die dunklen Tuchhosen mit Schlag, die er oft trägt, sind längst aus der Mode. Seine Kleider dünsten einen muffigen Geruch aus.

Auf seinem Computer legt Thomas F. eine regelrechte Datensammlung über Frauen an. Er notiert ihre Autokennzeichen und Adressen. Schubweise zeigen sich seine psychischen Probleme. Thomas F. fühlt sich verfolgt, glaubt, dass er beim Telefonieren abgehört wird. Ende 2008 ersteigert er bei Ebay eine Telefonzelle, die er sorgfältig abklebt. In diese Zelle zieht er sich zum Telefonieren zurück. Im Sommer 2009 verbringt er mehrere Wochen in der Psychiatrie. Die Ärzte attestieren ihm eine "paranoide Schizophrenie". Ein Betreuer wird ihm zur Seite gestellt.

Beim Urologen wegen "unerfüllten Kinderwunsches"

Frauen gegenüber wird er immer aufdringlicher. 2009, 2010, 2011 - jedes Jahr hat er nun ein neues Opfer. Er verfolgt ein 15-jähriges Mädchen, schreibt ihr Liebesbriefe, in denen er seine Telefonnummer und Adresse angibt. Als die Mutter des Teenagers Thomas F. am Telefon zur Rede stellen will, verwickelt er die Mutter geschickt in ein Gespräch. Thomas F. erzählt ihr von seinem angeblichen Job in der Computerbranche. "Man merkte, dass er sehr intelligent war", erinnert sich die Mutter des Mädchens. Die Polizei stattet Thomas F. einen Besuch ab, macht ihm klar, dass Stalking strafbar ist. Bei dieser "Gefährderansprache" fällt den Beamten auf, wie verwahrlost seine Wohnung ist. Doch die Verfahren wegen Stalkings werden eingestellt.

Inzwischen ist Thomas F. 30 Jahre alt. Er war noch nie mit einer Frau zusammen. Wünscht sich Kinder. Im Mai 2011 lernt er bei einem Besuch im Studentenwohnheim die Israelin Shiry V. kennen. Er schickt ihr eine Freundschaftsanfrage über Facebook. Als die Studentin annimmt, glaubt er, dass sie sich in ihn verliebt habe. Auch als Shiry V. ihm schreibt, dass sie einen Freund habe, lässt Thomas F. nicht locker, bietet der Studentin an, ihr eine Homepage zu bauen. Im Juni ist er noch einmal im Wohnheim eingeladen. Kurz darauf, im Juli, trifft Thomas F. Shiry V. an der S-Bahn. Die Studentin erzählt ihm, dass sie am 25. August nach Israel zurückfliegt. Thomas F. will nicht, dass sie geht. Und schmiedet seinen Plan.

Wenig später, Anfang August, geht Thomas F. zum Urologen und will sich wegen "unerfüllten Kinder-wunsches" behandeln lassen. Der Urologe erinnert sich später noch sehr genau an das "stark gestörte Verhalten" des Patienten. Drei Wochen später entführt Thomas F. die Studentin Shiry V.

Nach der Tat wird er in der Psychiatrie untergebracht. "Mein Mandant ist kein eiskalter Geiselnehmer. Er ist ein junger Mann, der auf der Suche nach Liebe gestrauchelt ist. Er braucht Hilfe", sagt seine Anwältin, die bekannte Strafverteidigerin Leonore Gottschalk-Solger. Tatsächlich hält ihn der Gutachter für vermindert schuldfähig. Thomas F. wird die nächsten Jahre wahrscheinlich in der Psychiatrie verbringen. Er ist geständig, redet über seine Tat. Es tue ihm leid, sagt er. Nur über den Umbau seiner Wohnung will Thomas F. nicht sprechen. "Das war keine Festung", beharrt er. Für ihn war diese Wohnung vermutlich wirklich keine Festung. Sondern ein Nest, in dem er eine Familie gründen wollte.