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Prozess gegen Wettermoderator: Kachelmann-Anwalt lässt nicht locker

Kachelmanns Anwalt Johann Schwenn kämpft weiter mit harten Bandagen: Der Verteidiger schürt im Prozess vor dem Landgericht Mannheim erneut Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Trauma-Experten Seidler. Auch eine langjährige Freundin des Wettermoderators und den Burda-Verlag hat er weiterhin im Visier.

Im Vergewaltigungsprozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann bleibt die Verteidigung mit Attacken gegen den Burda- Verlag und den Trauma-Experten Günter Seidler auf Konfrontationskurs. Kachelmanns Anwalt Johann Schwenn beantragte am Mittwoch, eine langjährige Freundin des Wettermoderators, die sich in der "Bunten" geäußert hatte, solle offenlegen, wie viel Geld sie vom Burda-Verlag erhalten habe. Andernfalls wolle er auf seinen Durchsuchungsantrag zurückkommen.

Schwenn hatte schon einmal erfolglos beantragt, die Redaktion bei den Burda-Zeitschriften "Focus" und "Bunte" zu durchsuchen. Er wirft den Blättern vor, sie würden versuchen, das Verfahren zum Nachteil Kachelmanns zu beeinflussen.

Erneut schürte Schwenn Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Trauma-Experten Seidler, der das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer therapeutisch betreut. Es gehe um "das Vermögen Seidlers, Wahrgenommenes und Fantasievorstellung zu trennen", sagte Schwenn.

Die Öffentlichkeit wurde am Mittwoch erneut von der Verhandlung ausgeschlossen. Das Gericht begutachtete Videoaufzeichnungen der Vernehmung einer Ex-Geliebten Kachelmanns in der Schweiz. Sie hatte sich geweigert, vor einem deutschen Gericht auszusagen. Details aus der nichtöffentliche Vernehmung in Zürich wurden nicht bekannt.

Kachelmann steht seit September wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht. Eine Ex-Freundin hatte ihn angezeigt. Kachelmann bestreitet die Vorwürfe.

zen/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.