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Prozess in Ansbach: "Kann keine gerechte Strafe geben" - Mann soll Familie getötet haben

Ein 31-Jähriger hat mutmaßlich seine gesamte Familie ausgelöscht, weil seine Frau sich von ihm trennen wollte. Emotionslos verfolgt er den Prozess. Darin wird das Bild eines Gewaltmenschen offenbar, der nicht nur seine eigene Familie tyrannisierte.

Der Angeklagte betritt den Gerichtssaal

Der angeklagte Vater betritt den Gerichtssaal

DPA

Der Bruder und Onkel der vier Opfer muss mehrmals innehalten, als er dem Gericht davon berichtet, wie er seine dreijährige Nichte in ihrem Bett hochhob und versuchte, sie wiederzubeleben. Doch eine Rettung war nicht mehr möglich. Mutmaßlich ihr eigener Vater hatte ihr den Hals durchgeschnitten.

Zum Schutz seiner Schwester und der Kinder hatte er in der Nacht vom 25. auf den 26. Juni 2018 in der Wohnung im mittelfränkischen Gunzenhausen übernachtet. Sie hatte den Entschluss gefasst, sich von dem immer wieder gewalttätigen Mann zu trennen. Nach den letzten Übergriffen gegen die zwei Söhne hatte die Polizei ein Kontaktverbot gegen den 31-Jährigen ausgesprochen. Doch ihm gelingt dennoch der Zutritt zur Wohnung. Unter dem Vorwand, seine Wäsche und ein Ladekabel in Empfang nehmen zu wollen, lockt er seinen Schwager mit WhatsApp Kurznachrichten aus dem Haus.

Vater tötet seine Frau und drei Kinder

Während dieser unten am Hauseingang des Mehrfamilienhauses wartet, öffnet der 31-Jährige laut Anklage mit einem Zweitschlüssel die Wohnung. Und ersticht dort nacheinander erst seine sieben und neun Jahre alten Jungen, dann seine dreijährige Tochter und die 29-jährige Frau.

Als der Schwager einen dumpfen Knall hört und nach oben in die Wohnung stürmt, entdeckt er als erste seine Schwester in ihrem Blut liegen - und sieht, wie sich der Schwager vom Balkon im dritten Obergeschoss stürzt.

Den Schwurgerichtssaal des Landgerichts Ansbach betritt der angeklagte Vater am Dienstag mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze. Sechs Spezialeinsatzkräfte der Polizei eskortieren ihn. Den Prozess verfolgt er emotions-, aber nicht teilnahmslos. Aufmerksam hört der Maschinen- und Anlagenführer die Zeugenvernehmungen und macht sich Notizen. Über seine Anwältin lässt er mitteilen, dass er sich zunächst nicht äußern wolle.

"Hoffen auf gerechte Strafe"

Dabei hofft der Nebenkläger Torsten Schütz, der die Eltern der Getöteten als Nebenkläger vertritt, auf eine Erklärung, damit seine Mandanten "das Unfassbare irgendwann verarbeiten können". In ihrem Namen fordert er auch Schmerzensgeld, dessen Höhe er in das Ermessen des Gerichts stellt. "Aber kein Geld der Welt kann kompensieren, was hier an Leid und Schmerz ausgelöst worden ist."

Der Bruder der Getöteten sagt weiter vor Gericht aus, seine Eltern könnten seit der Tat nicht mehr in den Alltag zurückkehren. Psychologische Therapien und Begleitung hätten sie bisher abgelehnt. "Wir wollten zunächst den Prozess abwarten und hoffen auf eine gerechte Strafe. Aber die kann es nicht geben." 

Vor Gericht zeichnet er das Bild eines gewalttätigen Familientyrannen, der seine Schwester immer wieder aufs Übelste beleidigt habe und bei jeder Kleinigkeit ausgerastet sei. "Das hat sich über die Jahre nicht gebessert. Wie haben ihn belehrt, er soll damit aufhören. Aber er hat uns alle manipuliert und belogen." Seine Schwester habe Angst gehabt wegzugehen, weil drei Kinder da waren. "Sie hatte Angst, das allein zu bestreiten", so der Bruder. Offenbar habe sie schon länger in extremer Angst gelebt. Schon einmal habe der Angeklagte ihr damit gedroht, dass er den Kindern etwas antue, wenn sie ihn verlasse. Das Urteil soll am 15. Mai gesprochen werden. 

Foto von Lisa und Leon
rw / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(