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Prozess in Antalya: Alkohol-Panscher bestreiten Vorwürfe

Der Fall hatte im März Schlagzeilen gemacht: Damals waren in der Türkei drei Schüler aus Lübeck an illegal hergestelltem, giftigem Wodka gestorben. In Antalya müssen sich die mutmaßlichen Alkohol-Panscher nun vor Gericht verantworten. Sie bestreiten die Vorwürfe.

Vor dem Schwurgericht der südtürkischen Stadt Antalya hat am Dienstag der Prozess gegen 13 Angeklagte begonnen, die für den Alkohol-Tod von drei deutschen Berufsschülern im vergangenen Jahr verantwortlich sein sollen. Die Anklage fordert bis zu 20 Jahre Haft für die sieben Hauptbeschuldigten. Ihnen wird vorsätzliche Tötung vorgeworfen. Sechs weitere Angeklagte müssen sich wegen Beihilfe verantworten.

Zwei der mutmaßlichen Alkohol-Panscher bestitten zum Prozessauftakt die Vorwürfe. Er sei gegen die Produktion von illegalem Alkohol, sagte der Mitinhaber eines türkischen Unternehmens. "Ich bin kein Hersteller, ich bin nur ein Großhändler." Auch sein Bruder wies die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen soll Hoteliers und Gastwirten billigen Fusel verkauft haben, damit sie ihn an Touristen ausschenken konnten.

Bilanz des Trinkgelages: Drei Tote, vier Verletzte

Die 18- bis 22-jährigen Schüler aus Lübeck hatten im vergangenen März zusammen mit ihrer Klasse das "Anatolia Beach Hotel" in Kemer bei Antalya besucht. Dort kauften sie unwissentlich illegal hergestellten Wodka, der hohe Anteile des giftigen Stoffes Methanol enthielt.

Ein 21-Jähriger starb noch in der Türkei an einer Methanolvergiftung, ein 17- und ein 19-Jähriger fielen ins Koma und starben später in der Uniklinik Lübeck. Vier weitere Schüler erlitten leichtere Vergiftungen und überlebten.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft hatte den Fall bereits im Sommer an die türkischen Behörden abgegeben. Die Ermittlungen gegen den Lehrer, der die Schüler auf der Reise begleitet hatte, wurden im Juli eingestellt. Es habe keine Hinweise auf unterlassene Hilfeleistung oder fahrlässige Tötung durch Unterlassen gegeben, hieß es.

AFP/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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