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Prozess um Kraillinger Doppelmord: Angeklagter kündigt Aussage an

Überraschende Wende im Prozess um den Doppelmord in Krailling: Der Angeklagte will sich zu dem Vorwurf, er habe die Schwestern Chiara und Sharon brutal ermordet, äußern.

Ein Jahr nach dem Mord an den Kraillinger Schwestern Chiara und Sharon will deren angeklagter Onkel vor Gericht sein Schweigen brechen. "Er will sich zu den Vorwürfen äußern", sagte der Anwalt des 51-Jährigen, Adam Ahmed, am Montag. "Es ist auch wirklich ernst gemeint." Die Aussage ist für Dienstagnachmittag geplant. Am Montag habe die Zeit nicht gereicht, "um das komplett zu besprechen", sagte Ahmed. Der Prozess vor dem Münchner Landgericht wurde deshalb vertagt. Er sollte am Dienstagmittag fortgesetzt werden.

Der verschuldete Familienvater soll die Kinder in der Nacht zum 24. März 2011 in deren Wohnung in Krailling ermordet haben. Er hatte vor Gericht bislang keine Aussage gemacht. Auch am Montag ließ er das Blitzlichtgewitter der Fotografen ohne sichtbare Regung mit verschränkten Armen über sich ergehen.

Ursprünglich sollten am Montag die Plädoyers beginnen, für Dienstag war mit dem Urteil gerechnet worden. Die angekündigte Aussage des Angeklagten könnte sich nun über den gesamten Nachmittag hinziehen. "Ich denke, es wird schon ein paar Stunden dauern", sagte Ahmed. Er kündigte auch neue Anträge an.

"Ich finde es gut, wenn er etwas sagt"

Staatsanwalt Florian Gliwitzky sagte, für ihn habe die Beweisaufnahme die Vorwürfe der Anklage bestätigt. "Ich habe eine Spurenlage, ich habe ein Ermittlungsergebnis - ich erwarte keine Überraschung." Es sei aber gut, wenn der Angeklagte, um den es schließlich in dem Verfahren gehe, sich mit den Fragen des Verfahrens auseinandersetze. Dass es ein Geständnis gibt, glaube er nicht. Er werde sich in seinem Plädoyer auch mit der Frage der besonderen Schwere der Schuld auseinandersetzen.

Die Anwältin der Mutter der getöteten Kinder, Annette von Stetten, sieht den Vorwurf ebenfalls deutlich bestätigt. Die Eltern der Mädchen sind in dem Prozess Nebenkläger. "Ich finde es gut, wenn er etwas sagt, auch wenn ich nicht weiß, was er sagt", sagte der Vertreter des Vaters, Rechtsanwalt Andreas von Máriássy. "Sonst hätte ich an eine Wand hinplädieren können." Schließlich sei der Angeklagte die Hauptperson des Verfahrens.

Die Anklage wirft dem 51-Jährigen vor, er habe auch die Mutter der Kinder töten wollen, um einen Erbstreit zugunsten seiner Ehefrau zu entscheiden. Die Mutter der Mädchen sei nur zufällig verschont geblieben, weil sie später als geplant nach Hause kam und der mutmaßliche Täter deshalb von seinen ursprünglichen Plänen Abstand genommen habe.

fro/DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.