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Prozess um Oscar Pistorius: Staatsanwalt legt Richterin seine Beweise vor

Nach fast fünf Monaten geht der Prozess um den der vorsätzlichen Tötung seiner Freundin verdächtigten Oscar Pistorius in die entscheidende Phase. Noch immer ist unklar, was in der Tatnacht passierte.

Sollte Oscar Pistorius für schuldig befunden werden, drohen dem Paralympics-Star eine lebenslange Haftstrafe

Sollte Oscar Pistorius für schuldig befunden werden, drohen dem Paralympics-Star eine lebenslange Haftstrafe

Der Prozess gegen den südafrikanischen Paralympics-Star Oscar Pistorius geht nach fast fünf Monaten #link;http://www.stern.de/panorama/oscar-pistorius-heisse-prozessphase-beginnt-2127466.html;seinem Ende entgegen#. Die Staatsanwaltschaft um Gerrie Nel sollte noch am Mittwoch eine Zusammenfassung der Beweislage an Richterin Thokozile Masipa übergeben. Der Termin werde vermutlich am Abend hinter verschlossenen Türen stattfinden, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Am Montag soll Anwalt Barry Roux seine Argumente einreichen. Wenige Tage später - am 7. und 8. August - werden die abschließenden Plädoyers gehalten. Insgesamt gab es 39 Prozesstage, an denen 36 Zeugen vernommen wurden.

Behinderung als Grund für Panikreaktion

Staatsanwalt Nel will das Gericht davon überzeugen, dass Pistorius seine Freundin Reeva Steenkamp am Valentinstag 2013 vorsätzlich durch eine geschlossene Badezimmertür erschossen hat. Demnach soll es vor den tödlichen Schüssen einen heftigen Streit zwischen dem heute 27-Jährigen und dem Model gegeben haben. Der "Blade Runner" und die schöne Steenkamp waren seit drei Monaten zusammen und galten in Südafrika als Glamour-Paar.

Roux vertritt hingegen Pistorius' Version, wonach er in der Toilette einen Einbrecher vermutete. Er plädiert auf Notwehr: Die Behinderung des unterschenkelamputierten Sportlers soll zu dem panikartigen Verhalten geführt haben.

Richterspruch für Ende August erwartet

Trotz aller Zeugen und Kreuzverhöre bleibt unklar, was in der Tatnacht wirklich geschah. Da es im südafrikanischen Strafrecht keine Geschworenen gibt, muss Masipa allein ein Urteil fällen und dabei die Glaubwürdigkeit des Angeklagten, die Schwere der Indizien und die Aussagen abwägen. Ihr Richterspruch wird für Ende August erwartet.

Während des Verfahrens war Pistorius immer wieder in Tränen ausgebrochen und hatte sich mehrmals übergeben. Wird er des Mordes für schuldig befunden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

mod/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.