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Prozess wegen Kindesmissbrauch: Pädophiler Priester muss ins Gefängnis

Ein Pfarrer aus Nordhessen hat über mehr als zehn Jahre Kinder sexuell missbraucht - und die Taten teilweise gefilmt. Nun hat ihn ein Gericht zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Sieben Jahre Haft wegen hundertfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern - dazu hat das Landgericht Kassel am Donnerstag einen früheren katholischen Pfarrer aus Fritzlar verurteilt. Der 50-Jährige aus dem Prämonstratenser-Orden hatte gestanden, sich zwischen 1992 und 2003 an sechs Ministranten vergangen zu haben. Zudem hatten die Ermittler kinderpornografische Fotos auf seinen Computern gefunden.

In 164 Fällen angeklagt

Der Mann war Schulpfarrer in Fritzlar und vor allem für die Betreuung der Ministranten zuständig. Er habe gezielt die Schwächen und die Begeisterungsfähigkeit der Jungen aufgegriffen, sagte der Richter: "Sie haben Ihre Autorität und Stellung als Vertrauensperson eingesetzt." Das habe alles seiner sexuellen Befriedigung gedient. Es bestehe kein Zweifel an der pädophilen Neigung des Mannes. "Das kommt in den Taten zum Ausdruck." 164 Fälle waren zunächst angeklagt worden, wegen 155 Taten wurde der 50-Jährige verurteilt.

"Das wird die Opfer ein Leben lang begleiten, das geht nicht wieder weg", betonte die Staatsanwältin. Sie hielt dem Angeklagten zu Gute, dass er den Opfern mit seinem Geständnis eine Aussage vor Gericht erspart habe. Der Richter betonte, ohne Geständnis wäre auch eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren möglich gewesen. Die Kammer folgte mit ihrem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte das Strafmaß ins Ermessen des Gerichts gestellt.

Nach einem Anfangsverdacht war der Priester des Prämonstratenser-Ordens im Mai von seinen Aufgaben entbunden worden. Seit Juni sitzt er in Untersuchungshaft. Der Orden hat das Fritzlarer Priorat mittlerweile aufgelöst.

Angeklagter filmte Übergriffe

Viele Übergriffe hatte der gelernte Erzieher mit einer Videokamera gefilmt. Der Angeklagte betonte in seinen letztem Wort, er bitte um Vergebung "bei allen, deren Vertrauen ich missbraucht habe" und denen er Leid angetan habe. Immer wieder war er nach dem gleichen Schema vorgegangen: Unter dem Vorwand medizinischer oder wissenschaftlicher Untersuchungen wegen möglicher körperlicher Probleme hatte er am Penis der Kinder manipuliert. Dies sei eine Art Dr.-Sommer-Mentalität gewesen, sagte der Angeklagte. "Sie machten den Kindern Angst", stellte der Richter dazu fest.

Der Verteidiger sagte, sein Mandant habe sich auf zu viel Nähe zu den Kindern eingelassen. Er habe, abgesehen von den schweren Taten, in der Gemeinde viel Gutes für die Kinder getan und selbst einen Schlussstrich gezogen. "Ab 2003 ist es ihm gelungen, Distanz zu halten", sagte der Verteidiger. Der Angeklagte sagte, er habe in einem innerkirchlichen Verfahren den Ausschluss aus dem Prämonstratenser-Orden zu fürchten. "Ich hoffe aber, dass der Orden mich nicht fallen lässt", sagte der Priester.

mm/DPA / DPA
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Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?