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Rache in Kalifornien Deutscher Professor plante Mordanschlag auf Schule


Ein deutscher Professor plante in Kalifornien akribisch einen Mordanschlag auf Lehrer und Schüler. Er wollte Rache, weil sich sein Sohn umgebracht hat. Angeblich wurde er in der Schule gehänselt.

Aus Verbitterung über den Freitod seines Sohnes soll ein deutscher Professor in Kalifornien Anschläge auf die Schule des Jungen und den Tod von Hunderten geplant haben. Nach Berichten der "Los Angeles Times" vom Donnerstag wurde der 48-jährige Dozent von der Polizei beim Zündeln gefasst, zunächst aber gegen Kaution wieder freigelassen.

Erst drei Tage später hätten die Ermittler E-Mails auf dem Handy des Professors, in denen jener nach Angaben des Blattes detallierte Pläne für einen Mordanschlag auf Schüler und Lehrer der University High School in Irvine beschrieben hatte. Der Akademiker sei erneut festgenommen worden und sitze jetzt hinter Gittern.

Nach dem Bericht war der 14-jährige Sohn des Akademikers angeblich ein Opfer von Mobbing und hatte sich aus Verzweiflung in einem Park erhängt. Die Polizei habe dagegen keine Hinweise darauf gefunden, dass der Jugendliche von Mitschülern gehänselt und gequält wurde. Das Vorgehen des Vaters demonstriere "auf schockierende Weise, wozu ein Mensch durch unerträgliche Trauer getrieben werden könne", kommentierte die Onlinezeitung "Huffington Post".

val/DPA DPA

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