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Ralf Wohlleben festgenommen: Ehemaliger NPD-Funktionär soll Neonazi-Trio geholfen haben

In Jena ist ein weiterer mutmaßlicher Neonazi-Terrorist festgenommen worden. Der langjährige NPD-Funktionär Ralf Wohlleben soll die rechtsextreme Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" unterstützt haben. Ein Kurzporträt.

Mit der Festnahme des Rechtsextremisten Ralf Wohlleben in Jena rücken die Terrorermittlungen unmittelbar an die NPD heran. Der 36-Jährige gilt als langjähriger Weggefährte des 1998 untergetauchten Neonazi-Trios und war später jahrelang Mitglied im Thüringer Landesvorstand der NPD. Zusammen mit zwei weiteren Männern und den drei Bombenbauern gehörte er in den 90er Jahren zunächst zur sechsköpfigen "Kameradschaft Jena".

Ein Jahr nach dem Untertauchen seiner Bekannten trat Wohlleben nach Verfassungsschutzangaben Anfang 1999 in die NPD ein, wo er in Thüringen rasch Karriere machte: Mit Unterbrechungen sei er von 1999 bis Mitte 2008 Vorstandsmitglied gewesen - von Juli 2006 bis Mai 2008 sogar stellvertretender Landesvorsitzender in Thüringen. Bis etwa Anfang 2010 leitete er demnach außerdem mit Unterbrechungen den Kreisverband in Jena. Nach NPD-Angaben trat Wohlleben 2009 aus "persönlichen Gründen" aus der Partei aus, ohne dass die NPD Konflikte als Ursache nannte.

In den Thüringer Verfassungsschutzberichten füllt er über Jahre hinweg Seiten - sowohl mit Aktivitäten für die NPD als auch für die "freie" Szene: Er machte aus einem in der Stadt als "Braunes Haus" etikettierten ehemaligen Gasthaus einen auch überregional genutzten Treffpunkt der rechten Szene, hielt Reden bei Kundgebungen in großen und kleinen Städten oder vor einem Asylbewerberheim, störte bei einer Ausstellung des Verfassungsschutzes und organisierte landesweite Treffs der Szene. Seine Aktivität sei einer der Belege für die Vernetzung von NPD und Neonaziszene in Thüringen, heißt es in einem der Verfassungsschutzberichte.

Nach einer Durchsuchung bei Wohlleben am Donnerstag vergangener Woche hatte er in Medien erklärt, dass das Bundeskriminalamt nicht genug Material gegen ihn in der Hand haben dürfte. Er habe die Untergetauchten nie unterstützt und seit 1998 auch keinen Kontakt mehr zu ihnen.

DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.