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Rauchverbot ignoriert: Wirt erschießt Gast wegen einer Zigarette

Weil ein Gast sich weigert, seine Zigarette im Nichtraucherbereich einer US-Bar auszudrücken, gerät er in eine heftige Diskussion mit dem befreundeten Wirt. Am Ende des Streits fällt ein Schuss.

Bei dem Opfer handelt es sich um den in der Country-Szene bekannten Musiker Wayne Mills

Bei dem Opfer handelt es sich um den in der Country-Szene bekannten Musiker Wayne Mills

Der Besitzer einer Kneipe in Nashville, im US-Bundesstaat Tennessee, hat offenbar einen Gast erschossen. Bei dem Opfer handelt es sich um den 44 Jahre alten Countrysänger Wayne Mills. Die Tat in der "Pit and Barrel Bar" soll sich bereits in der Nacht zum Sonntag ereignet haben, wurde aber erst jetzt bekannt. Der Kneipenwirt Chris F. sei mit dem befreundeten Musiker in einen Streit geraten, weil dieser sich in der Nichtraucher-Zone eine Zigarette angezündet hatte. Kurz darauf habe der Barbesitzer dem Musiker in den Kopf geschossen. Er starb nur wenig später in einem Krankenhaus.

Laut dem Sender CNN habe der Wirt zu Protokoll gegeben, dass er in Notwehr gehandelt habe, nachdem Mills aggressiv geworden war. Aus den Ermittlungen ist zudem bekannt, dass der Barbesitzer einen gültigen Waffenschein besitzt. Laut "Daily Mail" wurde er vorerst nicht festgenommen, die Polizei von Nashville überprüft derzeit seine Aussagen.

Wayne Mills war vor allem eingefleischten Countrymusik-Fans ein Begriff. Der studierte Pädagoge arbeitete gerade an seinem siebten Album und feierte mit seiner Band an dem Abend ausgelassen in der Bar. Der getötete Countrysänger hinterlässt eine Frau und einen Sohn.

juho/DPA / DPA
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