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Razzia bei Rockergruppe: Polizei nimmt Hells Angels erneut ins Visier

Bei einer Großrazzia am Donnerstagabend in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben Beamte Wohnungen und Vereinsräume der Rockergruppe Hells Angels durchsucht.

Bei der Durchsuchung von 16 Wohnungen von Mitgliedern der Hells Angels waren am Donnerstag rund 300 Polizisten im Einsatz. Auch die Vereinsräume der Potsdamer Ortsgruppe wurden durchsucht. Koordiniert wurde der Einsatz von der Brandenburger Polizei. Ein Sprecher sagte, dass zahlreiche Waffen sowie Betäubungsmittel und Anabolika gefunden wurden. Festnahmen gab es den Angaben zufolge nicht.

Zu den Gründen für die neuerlichen Razzien sagte der Sprecher: "Nach wie vor gibt es Auseinandersetzungen im Milieu zwischen rivalisierenden Rockerbanden in Berlin - und in Brandenburg gab es wiederholt Waffenfunde."

In den Vereinsräumen der Hells Angels Potsdam wurden bei der Razzia drei Macheten, ein Baseballschläger und eine Kiste mit sechs Messern gefunden. Die Potsdamer Ortsgruppe hatte sich Mitte Juni offiziell aufgelöst.

Macheten und Samuraischwert sichergestellt

In den durchsuchten Wohnungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt stellten die Ermittler unter anderem 40 Macheten, mehrere Schreckschusspistolen sowie Totschläger und ein Samuraischwert sicher. Es wurden Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz erlassen.

Seit Monaten häufen sich in Berlin und anderen Bundesländern Aktionen gegen kriminelle Rockergruppen. Zu Beginn dieser Woche waren bei einer Großrazzia der Berliner Polizei sechs Mitglieder der Bandidos festgenommen worden. Sie sind mittlerweile alle wieder auf freiem Fuß. Bei den Durchsuchungen von Wohnungen und einem Vereinsheim der Bandidos beschlagnahmten die Beamten Waffen, Motorräder und Bargeld.

juho/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?