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Razzia in Berlin: Polizei stürmt Clubhaus der Hells Angels

Die Berliner Polizei führte am Dienstag eine Razzia in einem Club der Hells Angels durch. Die Beamten durchsuchten das Haus nach Waffen und illegalen Gegenständen. Bei dem Einsatz wurden drei Personen leicht verletzt.

Mit 120 Beamten, darunter auch ein Spezialeinsatzkommando, stürmte die Berliner Polizei am Dienstagabend ein Clubhaus der Rockergruppe Hells Angels. Sie waren auf der Suche nach Waffen und verbotenen Gegenständen. Drei Rocker wurden dabei nach Polizeiangaben leicht verletzt.

In dem Clubhaus im Stadtteil Reinickendorf hielten sich rund 25 Mitglieder der Rockergruppe auf. Einige versuchten zu fliehen, die meisten konnten nach Polizeiangaben aber gefasst werden. Die Rocker wurden durchsucht und ihre Personalien festgestellt. Zunächst wurde niemand festgenommen. Auch Waffen oder andere verbotene Gegenstände wurden nicht gefunden.

"Die Personen, die wir hier angetroffen haben, sollen wissen, dass sie im Fokus der Polizei stehen", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa. Die Mitglieder der Hells Angels werden mit kriminellen Aktivitäten wie Prostitution und Drogenhandel sowie der gewalttätigen Türsteherszene in Verbindung gebracht. Immer wieder liefern sie sich auch gewalttätige Kämpfe mit anderen Banden.

kave/DPA / DPA