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Reaktionen auf das Urteil: Kachelmann wettert gegen Burda

Jörg Kachelmann ist frei - doch die Diskussion über den Prozess geht weiter. Es hagelt von allen Seiten Kritik: an den Medien, am Staatsanwalt, am Gericht. Und auch der TV-Moderator hat sich geäußert.

Jörg Kachelmann ließ sich mit einer ersten Äußerung Zeit. Erst Stunden, nachdem er am Dienstagmorgen vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen wurde, war von ihm öffentlich etwas zu vernehmen: ein Angriff auf den Burda-Verlag. Über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete er: "In der super illu, einem der traurigen gewaechse aus den elendsvierteln des deutschen journalismus von hubert burda steht wohl, dass ich … heute mit etwas sehr brisantem in die oeffentlichkeit gehen wuerde. Ok. Focus luegt, bunte luegt, aber superillu soll anders sein." Und dann folgt im nächsten Tweet die "Enthüllung": "Deshalb die brisante Nachricht: die kaltfront ist unterwegs und morgen ist es in weiten teilen deutschlands kaelter." Das war's, diese kurze - etwas kryptische - Äußerung in drei Tweets war alles, was der Wettermoderator nach neun Monaten Prozess zu sagen hatte. Jörg Kachelmann und sein Verteidiger Johann Schwenn hatten sich im Verlauf des Verfahrens vor dem Landgericht Mannheim mehrfach mit den Medien angelegt - insbesondere mit der im Burda-Verlag erscheinenden Illustrierten "Bunte", die Interviews mit Kachelmanns Ex-Geliebten veröffentlicht hatten, die als Zeuginnen vor Gericht auftraten.

Kachelmanns Verteidiger dagegen ließ es sich nicht nehmen, nach dem Urteil auf das Gericht zu schimpfen: Schwenn sprach von "Erbärmlichkeit im Gerichtssaal". Er warf dem Gericht vor, seinen Mandanten "aufs Schäbigste" behandelt zu haben. Die Kammer hätte ihn "zu gerne verurteilt", wenn "nicht zu viele Beweise" dem entgegen gestanden hätten. In der Urteilsbegründung hätte das Gericht "richtig nachgetreten", um "den Angeklagten maximal zu beschädigen".

Juristen kritisieren den Prozess

Kritik am Vorgehen der Beteiligten kam aber auch aus anderen Reihen: Der Regensburger Strafrechtsprofessor Henning Ernst Mueller sprach von "viel Kritikwürdigem an dieser Verhandlung". Die Staatsanwaltschaft sei "zu weit" gegangen, indem sie viele Informationen an die Presse gegeben habe. "Hart an der Grenze des Erträglichen" sei auch gewesen, dass Zeuginnen von der Presse außerhalb der Hauptverhandlung Geld für Interviews angeboten wurde.

Die Juristin Monika Frommel, Direktorin des Instituts für Sanktionenrecht und Kriminologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, fällte ein vernichtendes Urteil: "Wir haben einen schrecklichen amerikanisierten Medienprozess erlebt." Der Freispruch für Jörg Kachelmann sei "zwingend, angesichts der schlechten objektiven Beweislage und angesichts der Aussage der Opferzeugin", sagte sie im Südwestrundfunk.

Bundesjustizministerin übt Kritik an Medien

Medienanwalt Christian Schertz forderte, den Umgang der Justiz mit den Medien zu prüfen. In der SWR-Talkshow "2+Leif" sagte er laut einer Mitteilung des Senders: "Wir werden prüfen müssen, ob wir in einer Gesellschaft leben wollen, wo der bloße Vorwurf eines Fehlverhaltens zu einer derartigen Vernichtung bereits vor dem Urteil führt." Bei dem Prozess hätten eigentlich alle versagt.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) kritisierte die Medien. "Rechtsstaatliche Verfahren drohen ausgehebelt zu werden, wenn die Beweisaufnahme vom Gerichtssaal in Talkshows verlagert wird", sagte sie der "Passauer Neuen Presse". "Die Unschuldsvermutung ist in Gefahr, wenn Medien ihr Urteil fällen, lange bevor Richter gesprochen haben."

Der Anwalt der Ex-Geliebten und Nebenklägerin sprach von einem "Freispruch dritter Klasse". In der Urteilsbegründung habe das Gericht klar gemacht, dass es "weder von der Unschuld von Herrn Kachelmann, noch von einer Falschaussage meiner Mandantin überzeugt" sei, sagte Thomas Franz der Illustrierten "Bunte".

Leyendecker: Schwarzer hat jegliches "Renommee" verloren

Frauenrechtlerin Alice Schwarzer stellte sich weiter an die Seite der Nebenklägerin. "Man muss auch Respekt vor dem möglichen Opfer haben", sagte Schwarzer, die für die "Bild"-Zeitung den Prozess begleitet und für die Ex-Geliebte Partei ergriffen hatte.

Das brachte ihr weiter die Kritik von Journalistenkollegen ein. Hans Leyendecker von der "Süddeutschen Zeitung" sagte, mit ihrer Berichterstattung habe Schwarzer jegliches journalistisches Renommee verloren. "Die war ja nicht Berichterstatterin, sondern die hat sich selbst zum Mittelpunkt gemacht", kritisierte er im Deutschlandfunk. "Sie hat eine These gehabt, an der hat sie immer festgehalten." Die 68-jährige Feministin habe sich nicht an die journalistischen Grundsätze wie Objektivität gehalten, sondern immer nur den einen Film abgespielt, egal was passierte.

"Im Zweifel gegen das Opfer"

Den Opferverbänden bereitet das Urteil Sorgen: Wegen des Trubels um den Prozess und der Vorverurteilung der Nebenklägerin in Teilen der Öffentlichkeit würden sich Opfer sexueller Gewalt in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige zu erheben, erklärte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes.

Ähnlich sieht das der Opferschutzverein Weißer Ring. Dass ein Freispruch nach dem Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" häufig "Im Zweifel gegen das Opfer" bedeute, sei vielen Juristen nicht bewusst, sagte Veit Schliemann vom Weißen Ring.

Der Freispruch löst nach Einschätzung des #link;http://www.frauen-gegen-gewalt.de/index.php?dok_id=80;Bundesverbandes deutscher Frauennotrufe# Unsicherheit bei Vergewaltigungsopfern aus. "Damit bestätigt sich die schlimmste Befürchtung von Frauen. Die Angst, dass man ihnen eine Vergewaltigung nicht glaubt", sagte Gudrun Wörsdörfer vom Frauennotruf in Frankfurt.

ukl/DPA/AFP / DPA
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.