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Reaktionen auf Tod einer 17-Jährigen: "Es macht mich krank zu hören, wie Cops Menschen töten"

Ferguson ist nicht vorbei: Wieder musste ein Teenager durch die Hand von Polizisten in den USA sterben. Der Tod der 17-jährigen Kristina Coignard in einer Wache in Texas sorgt für Trauer und Empörung.

Von Lisa-Marie Eckardt

Kristina Coignard starb im Alter von nur 17 Jahren - durch die Waffe eines Polizisten

Kristina Coignard starb im Alter von nur 17 Jahren - durch die Waffe eines Polizisten

Der tragische Tod der 17-jährigen Kristina Coignard in einer Polizeiwache in Texas erschüttert die Welt: Polizisten hatten das Mädchen aus bislang ungeklärten Gründen mit fünf Schüssen getötet.
Der Fall sorgt nach Ferguson erneut für Diskussionen über Polizeigewalt in den USA - auch in den sozialen Netzwerken ist die Empörung groß.

Ein Überwachungsvideo, das am Donnerstag (Ortszeit) von der Polizei veröffentlicht wurde, zeigt die grausame Szene im osttexanischen Longview. Doch auf die Frage, warum die drei Polizisten die Jugendliche töteten, liefert auch das Filmmaterial keine klare Antwort. Das Mädchen habe ein Messer bei sich getragen, erklärte die Polizei. Kristina Coignard war psychisch krank. Sie habe mehrfach versucht, sich selbst zu töten, sagte eine Tante des Mädchens.



Ferguson ist nicht vorbei

In den USA sterben immer wieder Bürger durch Polizeigewalt. In letzter Zeit scheinen sich die Fälle von getöteten Teenagern zu häufen.

Auf Twitter drückt die Nutzerin @ReddEddy ihre Wut darüber aus: "Es macht mich echt krank, zu hören, wie Cops Menschen töten."




@BaburRealer macht auch auf ein weiteres der jüngsten Opfer von Polizeigewalt aufmerksam: "RIP #JessicaHernandez und #KristianaCoignard "



"Denkt daran, Ferguson ist nicht vorbei", fügt @aurionnaboo hinzu.


Konnten drei Polizisten sich tatsächlich nicht anders gegen eine 17-Jährige wehren, ohne sie zu erschießen?, fragt @TheMattNuttall:


Auch auf der Facebook-Seite der Polizei von Longview versuchen Menschen, ihrem Ärger Luft zu machen. Die Polizei erinnert in einem Post daran, dass ihre Seite kein Ort für Beleidigungen sei. Erst wenn die Ermittlungen abgeschlossen seien, könnten sich die Menschen ein Urteil erlauben.

Eine wunderschöne Seele

Auf der Facebook-Seite "In Loving Memory of Kristina Coignard" trauern Freunde und Angehörige um den Verlust des Mädchens. In einem Post bedanken sie sich für die große Anteilnahme:

"Wir sind so froh, dass dieses hübsche Mädchen die Herzen so vieler Menschen geöffnet hat. Sie war eine wunderschöne Seele und wird sehr vermisst werden. Nochmal: Danke an alle für eure Liebe für Kristina!"

Kein vorschnelles Urteil

Auch auf der Facebook-Seite der Polizei von Longview versuchen Menschen, ihrem Ärger Luft zu machen. Die Polizei erinnert in einem Post daran, dass ihre Seite kein Ort für Beleidigungen sei. Erst wenn die Ermittlungen abgeschlossen seien, könnten sich die Menschen ein Urteil erlauben.


Beitrag von Longview Police Department.


Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?