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Vermisste 15-Jährige : Welche Rolle spielt der Internet-Freund? Rebeccas Schwester nimmt den Mann in Schutz

In einem Interview berichtete die Mutter der vermissten Rebecca über eine Internetbekanntschaft ihrer Tochter. Nun meldete sich die Schwester der 15-Jährigen zu Wort. Sie hält den virtuellen Freund für harmlos.

15-Jährige auf Schulweg verschwunden: Wo ist Rebecca Reusch? Polizei bittet um Hinweise

Rebecca Reusch, 15, wird seit dem 18. Februar vermisst. Die Polizei Berlin bittet um Hinweise

Seit fast genau einem Monat ist die 15-jährige Rebecca verschwunden. Sie hatte sich am 18. Februar morgens bei ihrer Schwester und ihrem Schwager im Berliner Stadtteil Britz aufgehalten. Sie kam danach nicht zur Schule. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht lebend verließ, sondern getötet wurde. Als tatverdächtig gilt der Schwager der Jugendlichen Florian R. Der 27-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Rebeccas Familie ist jedoch von seiner Unschuld überzeugt. Die Mutter des Mädchens brachte in der vergangenen Woche eine Internetbekanntschaft ihrer Tochter ins Gespräch. "Es gab da wohl tatsächlich jemanden. Einen Max oder Maxi. Das hatte sie mir im Januar erzählt", sagte Brigitte Reusch der "Bunten". "Ich sagte ihr, dass sie ihn auf keinen Fall allein treffen dürfe – entweder in Begleitung ihrer Freundinnen oder ich würde mich im Hintergrund aufhalten. Sie versprach mir, jemanden mitzunehmen. Als sie montags nicht nach Hause kam und die Polizei sagte, aus Jessicas Haus sei eine Decke verschwunden, war mein erster Gedanke: Vielleicht hat sie diesen Jungen getroffen und die Decke mitgenommen, um sich draufzusetzen."

Doch die Schwester von Rebecca glaubt nicht, dass der Bekannte aus dem Internet etwas mit dem Verschwinden der 15-Jährigen zu tun haben könnte. "Becci hat mir Fotos von ihm gezeigt, aber er wohnt gar nicht in Berlin. Das war ganz harmlos. Er ist unter 18, niemals wäre er an einem Montagmorgen allein hierher gekommen", erzählte Vivien Reusch der "Bild am Sonntag". Sie gibt die Hoffnung nicht auf. "Ich bin mir ­sicher, dass Becci lebt."

Polizei verfolgt die Spur des Schwagers von Rebecca

Am Samstag durchsuchte die Polizei die Autobahnstrecke der A12 zwischen Friedersdorf und Frankfurt (Oder) in Brandenburg. Wie eine Polizeisprecherin sagte, verlagerten die Einsatzkräfte am Nachmittag ihre Arbeit auf eine Landstraße bei Fürstenwalde-West. "Irgendwas werden die Hunde gewittert haben." Es sei aber noch völlig unklar, worum es sich dabei handelt. Mit der Aktion wollte die Polizei offenbar herausfinden, wohin der tatverdächtige Schwager von Rebecca am Morgen von deren Verschwinden sowie am darauffolgenden Abend fuhr. Mit der Aktion wollte die Polizei offenbar herausfinden, wohin der tatverdächtige Schwager von Rebecca am Morgen von deren Verschwinden sowie am darauffolgenden Abend fuhr. 

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ivi