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Rentner soll Katze getötet haben: Tierschützer protestieren vor Gerichtsgebäude

Ein 74-jähriger Rentner steht in München vor Gericht, weil er die Katze eines Nachbars brutal getötet haben soll. Der Richter schloss die Öffentlichkeit von dem Prozess aus. Vor dem Gerichtsgebäude protestierten Tierschützer.

Nach dem qualvollen Tod eines Katers steht seit Donnerstag ein 74-Jähriger vor dem Münchner Amtsgericht. Der Rentner ist wegen Tierquälerei angeklagt. Der Mann soll im Dezember 2010 die Katze eines Nachbarn in eine Marderfalle gelockt und mit einem starken Wasserstrahl so lange malträtiert haben, bis das Tier tot war. Vor dem Gericht kam es zu Protesten von Tierschützern. Wegen der angekündigten Demonstration hatte der Richter das Polizeiaufgebot rund um das Justizgebäude aufgestockt. Das Interesse an dem Prozess war so groß, dass nicht alle Zuschauer in den Gerichtssaal konnten.

ono/DPA / DPA