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Nach zwei Wochen "tut mir leit": Reuiger Dieb bringt Jesuskind-Figur zurück

Ein hölzernes Jesuskind liegt im Arm einer Madonnenfigur
Ein hölzernes Jesuskind liegt im Arm einer Madonnenfigur. In Troisdorf wurde eine ähnliche Figur gestohlen - und zurückgebracht
© Kevin Holt/iStockphoto
Ein Unbekannter stahl die kleine Jesus-Figur aus dem Arm einer Madonna und bereute die Tat kurz darauf. Er brachte sie zurück in die Troisdorfer Kirche und hinterließ eine Entschuldigung in krakeliger Schrift.

Ein reuiger Dieb hat einer rheinischen Kirchengemeinde ein jahrhundertealtes Jesuskind zurückgebracht. Die kleine Figur lag am Eingang der Kirche in Troisdorf bei Bonn - ein beiliegender Zettel mit krakeliger Aufschrift erklärte in fragwürdiger Rechtschreibung: "tut mir leit". Der Küster der St. Hippolytus-Gemeinde, Christoph Stricker, bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des Kölner "Express".

Das etwa 30 Zentimeter hohe Holzfigürchen sei sorgfältig verpackt gewesen und unversehrt, sagte Stricker. Unbekannte hatten das Jesuskind vor zwei Wochen vom Arm einer aus dem 13. Jahrhundert stammenden Madonnenfigur gestohlen, wo es aufgesteckt war.

Den Schaden wieder gut gemacht

"Wir sind natürlich sehr froh", sagte Stricker. Er habe gleich nach dem Fund am Donnerstagabend die Polizei informiert. Die Kirchengemeinde selbst werde den Fall nun wohl nicht weiter verfolgen. "Der Dieb hat offenbar gemerkt, dass er einen Fehler gemacht hat. Er hat Reue gezeigt und den Schaden wieder gut gemacht", meinte Stricker.

mka DPA

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