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Rollstuhlfahrer überfällt Post: Hände hoch, Pizza her

Bizarres Verbrechen, glücklicher Ausgang: Er nahm drei Geiseln und hielt acht Stunden die Polizei in Atem. Der Rollstuhlfahrer, der im US-Staat Virgina eine Postfiliale überfallen hat, wollte aber weder Geld noch Gold.

Ein mit einer Pistole bewaffneter Rollstuhlfahrer hat in den USA ein Postamt überfallen und über acht Stunden hinweg drei Geiseln in Angst und Schrecken versetzt. Danach gab der Mann, dem ein Bein fehlt, auf. Er fuhr mit dem Rollstuhl aus dem Postamt und stellte sich der Polizei. Die Motive des Täters waren zunächst völlig unklar. Seine einzige Forderung sei die nach einer Pizza gewesen, berichteten US- Medien.

Das Drama im Postamt der 8000-Seelen-Gemeinde Wytheville in Virginia hatte am frühen Nachmittag begonnen. Nachdem der Rollstuhlfahrer in das Amt kam, gab er zunächst mehrere Schüsse ab. Dabei wurde aber niemand verletzt.

Zwei Geiseln konnten fliehen

Zunächst hieß es, der Mann habe fünf Menschen in seiner Gewalt. Zwei Geiseln gelang aber die Flucht. Zeitweise kursierten sogar Berichte, der Täter habe auch Sprengstoff bei sich. Ein Polizeisprecher vor Ort sagte der Lokalzeitung "Wytheville Enterprise", der Geiselnehmer habe sich einen Gürtel mit rund fünf Pfund Plastiksprengstoff umgebunden. Die Sprecherin der Virginia State Police, Corinne Geller, konnte diese Angaben jedoch nicht bestätigen. Die Zeitung zitierte zudem eine Geschäftsinhaberin aus der Nachbarschaft der Post, die erklärte, die Polizei habe die Räumung der Gebäude angeordnet, weil der Mann "genügend Sprengstoff bei sich hat, um den ganzen Straßenzug in die Luft zu jagen".

Deshalb ging die Polizei mit großer Vorsicht vor und ließ auch die Umgebung des Postamts räumen. Auch Sprengstoff-Spezialisten des FBI wurden eingeschaltet. Als die Behörden den Mann im Postamt aber am späten Abend per Megafon aufriefen, endlich herauszukommen, gab er auf. "Wir sind dankbar, dass das alles friedlich endete", sagte der Polizist Michael Conroy nach dem unblutigen Ausgang.

DPA/APD / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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