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Rostock: Junger Mann gesteht Tötung einer Prostituierten

In Rostock ist eine Postituierte getötet worden, das Verbrechen wurde mehrere Tage lang nicht bemerkt. Ein junger Mann hat die Tat gestanden, er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Nach dem gewaltsamen Tod einer 52-jährigen Prostituierten in Rostock hat das Amtsgericht Haftbefehl gegen einen jungen Mann erlassen. Der 22-Jährige hatte sich am Montagabend selbst der Polizei gestellt. Zur Todesursache sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag, dass die Ukrainerin verblutet sei. Genaueres wurde nicht mitgeteilt.

Die Frau soll bereits vor mehreren Tagen getötet worden sein. Der mutmaßliche Täter sei kein Kunde der Prostituierten gewesen, sagte die Sprecherin weiter. Er habe sich zwar Zutritt zu der Wohnung verschafft, aber keine sexuellen Leistungen in Anspruch genommen. Die Wohnung ist eine sogenannte Modellwohnung, wie es im Polizeijargon heißt. Nach Angaben der "Norddeutschen Neuesten Nachrichten" ist die Adresse im Internet bekannt. Dort stand dann beispielsweise: "Klingeln bei Müller".

DPA / DPA