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Eifersuchtsdrama: Sex und Granate im Auto: Der mysteriöse Tod einer russischen Politikerin

Weil er ihr eine Affäre unterstellt hat, soll der Ehemann der russischen Politikerin Oksana Bobrowskaja sie vergewaltigt haben. Anschließend soll er eine Granate gezündet und sie so mit in den Tod genommen haben.

Politikerin aus Russland, Oksana Bobrowskaja, offenbar von Ehemann ermordet

Die russische Politikerin Oksana Bobrowskaja wurde offenbar von ihrem Ehemann ermordet

In der russischen Stadt Nowosibirsk ist es offenbar zu einem verhängnisvollen Eifersuchtsdrama gekommen. Wie russische Medien berichten, wurde die russische Politikerin Oksana Bobrowskaja Opfer eines Mordes. Der Täter soll ihr eigener Mann sein. Vorläufige Ermittlungsergebnisse legen einen grauenhaften Tathergang nahe.

Wie die russische Polizei mitteilte, explodierte am Abend des 26. November in der drittgrößten Stadt Russlands ein Toyota RAV4. In dem Wagen wurden zwei Leichen gefunden, die als Oksana Bobrowskaja und ihr Ehemann identifiziert wurden. Die Explosion wurde laut der Polizei durch eine Handgranate verursacht. Das Nachrichtenportal "LifeNews" berichtet unter Berufung auf Quellen aus den Ermittlerkreisen, dass der Mann die 30-Jährige zunächst auf dem Rücksitz des Autos zum Sex gezwungen haben soll. Dabei habe er sie mit der Handgranate bedroht.

Leiche von Oksana Bobrowskaja war halbnackt

Spuren am Körper der jungen Abgeordneten würden davon zeugen, dass es vor ihrem Tod zum Geschlechtsverkehr gekommen sei. Wie die Polizei bekannt gab, wurden zudem die beiden Leichen im halbnackten Zustand vorgefunden. Ob der Ehemann von Bobrowskaja gezielt die Handgranate zündete oder ob es zu einem Unfall kam, konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden. Die explodierte jedoch offenbar in seiner Hand.

Nach ersten Ermittlungserkennnissen soll der mutmaßliche Täter seiner Frau eine Affäre mit ihrem Chef unterstellt haben. Neben ihrer politischen Tätigkeit arbeitete Bobrowskaja für den Baumagnaten Alexej Dzhulaj. Die Polizei soll ihn laut "LifeNews" bereits vernommen haben.

Die russischen Behörden ermitteln nun wegen Mordes sowie illegalem Kauf und Transport von Sprengstoff oder Sprengsätzen. "Es wird in alle Richtungen ermittelt", sagte der Leiter der Ermittlerkommission Witalij Latypo gegenüber "LifeNews".

ivi