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Russland Plan vereitelt: Frau wollte Auftragsmörder für ihre achtjährige Stieftochter anheuern

Ein Polizeiwagen in Russland
Ein Polizeiwagen in Russland (Symbolbild)
© Konstantin Kokoshkin / Picture Alliance
Sie dachte, sie würde einen Auftragsmörder engagieren - stattdessen klickten die Handschellen: In Russland ist verdeckten Ermittlern eine 61-Jährige ins Netz gegangen, die ihre Stieftochter töten lassen wollte. 

Weil sie sich das Erbe ihres gestorbenen Mannes erschleichen wollte, soll eine Frau in Russland versucht haben, ihre achtjährige Stieftochter mit einem Elektroschocker umbringen zu lassen. Ermittler in der autonomen Republik Tuwa im Süden Sibiriens vereitelten den Plan der 61-Jährigen, wie die zuständige Behörde am Dienstag mitteilte.

Die Witwe hatte es demnach auf zwei Wohnungen abgesehen, deren rechtmäßige Erbin nach dem Tod des Mannes dessen Kind ist. Einem Polizisten, der sich als potenzieller Auftragsmörder ausgab, habe die Beschuldigte bei einem Treffen in ihrer Wohnung 180.000 Rubel (rund 2010 Euro) für die Ausführung der Tat angeboten.

U-Haft wegen Verdachts der Vorbereitung eines Auftragsmordes

Außerdem habe sie dem verdeckten Ermittler erklärt, wo ihre Stieftochter lebe und zur Schule gehe, und ihm einen Elektroschocker überreicht. Die Behörde veröffentlichte ein Video mit Ausschnitten des Gesprächs, auf dem die Frau mit verpixeltem Gesicht zu sehen ist.

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Sie wurde unter dem Verdacht der Vorbereitung eines Auftragsmordes festgenommen und sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

mod AFP

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