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Irre Verlobung: Sie stach 13 Mal mit dem Messer auf ihn ein - er machte ihr vor Gericht einen Heiratsantrag

Wahre Liebe erfährt man erst in schlechten Zeiten, so lautet ein Sprichwort. Schlechter als bei einem Paar in Russland kann es nur schwer werden: Obwohl seine Freundin mit dem Messer auf ihn einstach, will er sie nun heiraten.

Die Frau ging mit dem Messer auf ihren Freund - und jetzt Verlobten - los (Symbolbild)

Die Frau ging mit dem Messer auf ihren Freund - und jetzt Verlobten - los (Symbolbild)

Getty Images

Es ist nicht ganz einfach eine Beziehung als Außenstehender zu beurteilen. In einem aktuellen Fall in Russland dürften sich aber wohl fast alle in ihrem Urteil einig sein: Wenn man von seinem Partner 13 Mal mit einem Messer attackiert wurde, ist die Beziehung jenseits jeder Rettung. Doch das Opfer sieht das ganz anders: Noch vor Gericht machte er seiner Angreiferin einen Heiratsantrag.

Der von Medien nur als "Shakur" bezeichnete Mann flehte bei der Verhandlung den Richter geradezu um ein mildes Urteil an, das berichtet die "Daily Mail". Dabei hatte er den Angriff nach Angaben des Staatsanwaltes nur überlebt, weil er fliehen konnte und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dort musste er ganze drei Wochen wegen der Wunden behandelt werden, die wohl seinen ganzen Körper bedeckten.

Staatsanwalt fordert sechs Jahre Haft

Dass seine nicht namentlich genannte Verlobte für die Verletzungen verantwortlich ist, steht außer Frage: Sie hat es selbst vor Gericht zugegeben. Nach eigenen Angaben hatte sie allerdings nicht vor, Shakur zu töten, zudem will sie zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen sein. Wie es zu dem Angriff kam und aus welchem Anlass die Frau das Messer zückte, ist nicht bekannt.

Für den Staatsanwalt ist der Fall allerdings klar. "Die Angeklagte konnte ihre kriminellen Vorsätze nur deshalb nicht umsetzen, weil sie von Umständen, auf die sie keinen Einfluss hatte, davon abgehalten wurde: Dem Opfer gelang die Flucht, ihm konnte medizinische Hilfe geleistet werden", zitiert ihn die Zeitung. Seiner Ansicht nach hätte sie also nicht von alleine vom Opfer abgelassen. Deshalb fordert er eine Strafe von mindestens sechs Jahren Gefängnis wegen schwerer Körperverletzung.

Shakur hofft indes auf eine kürzere Haft: Er wolle den Termin für die Hochzeit planen, sagte er dem Richter. Ob er sein Vorhaben umsetzen kann, wird sich noch zeigen müssen: Der Richter hat die Urteilsverkündung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

mma
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.