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Verfolgungsjagd mit Schüssen: Polizei in Sachsen fasst flüchtigen Straftäter nach tagelanger Suche

Vier Tage nach einer Verfolgungsjagd mit Schüssen auf die Polizei in Sachsen ist der geflohene Straftäter gefasst worden. Zivilbeamte haben ihn im Zentrum eines kleinen Ortes in der Nähe von Dresden entdeckt.

Nach vier Tagen auf der Flucht ist ein wegen versuchten Totschlags gesuchter Mann im Landkreis Meißen gefasst worden

Nach vier Tagen auf der Flucht ist ein wegen versuchten Totschlags gesuchter Mann im Landkreis Meißen gefasst worden

Nach mehr als vier Tagen intensiver Fahndung hat die in Sachsen einen flüchtigen Straftäter gefasst, der am Samstagmorgen im Bereich der Großgemeinde Klipphausen auf Streifenbeamte schoss. Der 43-jährige Mike W. wurde am Mittwochvormittag in Weistropp bei Klipphausen festgenommen, wie die Polizeidirektion Dresden mitteilte. Er leistete demnach keinen Widerstand und war unbewaffnet. Nach seiner Waffe wurde weiter gesucht.

Der 43-Jährige aus Radebeul, der mit Haftbefehl gesucht wurde, war am Samstagmorgen in Ullendorf bei vor der Polizei geflüchtet. Er rammte einen Polizeiwagen und feuerte aus einer bislang unbekannten Waffe auf die Beamten.

Ein Polizist schoss auf das des Manns, der daraufhin zu Fuß in ein leerstehendes Möbelhaus flüchtete. Anschließend blieb W., gegen den wegen versuchten Totschlags ermittelt wird, tagelang unauffindbar.

Täter wurde durch Überwachungskamera gefunden

Nach umfangreichen Suchmaßnahmen erhielt die Polizei nun am Mittwochmorgen einen Hinweis, wonach der Flüchtige in einem Auto an einer Tankstelle in -Gohlis gesehen wurde. Bilder einer Überwachungskamera belegten, dass es sich zweifelsfrei um den Gesuchten handelte.

Die Fahnder machten sich umgehend auf die Suche nach dem 43-Jährigen, bei der auch erneut ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Wenig später entdeckten Polizeibeamte den gesuchten Wagen am Rand von Weistropp. W. befand sich allerdings nicht in dem Auto. Ihn machte die Polizei kurze Zeit später im Ortskern von Weistropp ausfindig. Zivilbeamte überraschten den Mann und nahmen ihn fest.

jen/AFP