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Sachsen-Anhalt: Haftbefehl gegen 18-jährigen Schläger

Ein Gewaltverbrechen hat die Kleinstadt Hettstedt in Sachsen-Anhalt schockiert: Auf dem Marktplatz ist eine Frau brutal zu Tode geprügelt worden. Nun hat die Staatsanwaltschaft gegen den 18-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl wegen Totschlags beantragt.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in der Kleinstadt Hettstedt in Sachsen-Anhalt hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Totschlags gegen den mutmaßlichen Täter beantragt. "Das durch Zeugen beobachtete Tatgeschehen - brutale Tritte gegen die am Boden liegende Frau - und das Ergebnis der Obduktion lassen für uns nur eine zwingende Schlussfolgerung zu: Der 18-Jährige handelte mit Tötungsvorsatz", sagte Oberstaatsanwalt Andreas Schiebeck in Halle. Der junge Mann hat den Berichten zufolge auf dem Hettstedter Marktplatz die Frau zu Tode geprügelt. Die 54-Jährige starb laut Obduktion an den Folgen einer Schädelbasisfraktur.

Laut Polizei ereignete sich der tödliche Angriff frühmorgens gegen 5.30 Uhr, zuvor habe es vermutlich Streit zwischen beiden gegeben. Die Frau sei zusammengeschlagen worden und später in einem Rettungswagen an ihren schweren Verletzungen gestorben. Sie soll aus dem Trinkermilieu kommen.

Motive sind vorerst unklar

Die Hintergründe des Verbrechens konnten noch nicht geklärt werden. Nach Angaben der Polizei hatte der offensichtlich alkoholisierte Verdächtige zunächst in einer Pizzeria am Markt randaliert. Dort ließ er auch einen Teil seiner Kleidung zurück. Nachdem Zeugen angesichts der Prügelattacke die Polizei alarmiert hatten, fanden Beamte den 18-Jährigen in Tatortnähe in kurzen Hosen vor. Um seinen Körper hatte er eine Tischdecke aus der Pizzeria geschlungen. Er habe auf die Polizisten einen verwirrten Eindruck gemacht, hieß es.

In einer ersten Vernehmung sagte der 18-Jährige nach Angaben von Polizeisprecherin Ulrike Diener nichts, was zur Aufklärung des Verbrechens beitragen könne. Unklar blieb zunächst unter anderem, warum er auf die Frau einprügelte und ob er sie kannte. Der Sender MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt sendete einen Augenzeugenbericht, wonach der junge Mann "wie von Sinnen" auf sein Opfer eingeschlagen und es getreten habe. Er soll demnach auch geschrien und die Frau als "Schlampe" beschimpft haben. Die Polizei äußerte sich nicht zu dem Bericht.

Kleinstadt im Schockzustand

Die Staatsanwaltschaft will Diener zufolge am Montag entscheiden, ob sie Haftbefehl gegen den Mann beantragt. Die Kriminalpolizei sicherte am Tatort umfangreiche Spuren. Von einer Obduktion der Leiche erhoffen sich die Ermittler weitere Aufschlüsse zur Todesursache.

In Hettstedt sorgte das Verbrechen für Entsetzen. Die Kleinstadt im Mansfelder Land hat etwa 20.000 Einwohner. In der Region wurde jahrhundertelang Kupferbergbau betrieben. Heute hat der Landkreis Mansfeld-Südharz mit 19 Prozent die höchste Arbeitslosenquote in Sachsen-Anhalt.

DPA/AP / AP / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?