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Schießerei in Berlin: Opfer sollen schnell vernommen werden

Vier Männer verlassen ein Wohnhaus in Berlin. Plötzlich beginnen Unbekannte eine Schießerei - wenig später ist ein Mann tot. Die Polizei will so bald wie möglich mit den Opfern sprechen, die Täter sind auf der Flucht.

Ein Mitarbeiter der Spurensicherung am Tatort der Schießerei in Berlin-Wedding

Ein Mitarbeiter der Spurensicherung am Tatort im Berliner Stadtteil Wedding

Nach der brutalen Attacke mit einem Toten in Berlin-Wedding sollen die drei Schwerverletzten so schnell wie möglich vernommen werden. Die Täter waren zunächst weiter auf der Flucht. "Bisher gab es keine Festnahmen", sagte ein Sprecher der am Sonntagmorgen. Auch die Hintergründe der Tat lägen noch im Dunkeln. 

Wenn es der Gesundheitszustand zulasse, sollen die verletzten Männer noch am Sonntag befragt werden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Lebensgefahr bestehe nicht. Die waren am Samstag auf einer Straße von Unbekannten mit Messern und mindestens einer Schusswaffe attackiert worden. Einer der insgesamt vier Angegriffenen war gestorben.

Nach Angaben der Polizei haben die Opfer ausländische Wurzeln. Der getötete 31-Jährige war noch am Tag des Angriffs obduziert worden. Demnach hatte er Schuss- und Stichverletzungen. 

tim / DPA