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Schießerei vor Flughafen von Manila: Unbekannte töten vier Menschen

Vor dem Flughafen der philippinischen Hauptstadt Manila sind vier Menschen erschossen worden. Offenbar handelt es sich um einen gezielten Anschlag auf einen Lokalpolitiker.

Bei einer Schießerei am Flughafen der philippinischen Hauptstadt Manila sind am Freitag vier Menschen getötet worden, darunter auch der Bürgermeister einer südlichen Kleinstadt. Nach Angaben des Flughafenmanagers Angel Honrado wurden die Familie des Bürgermeisters von Labangan sowie seine Sicherheitsleute aus dem Hinterhalt angegriffen. Neben dem Stadtoberhaupt, Ukol Talumpa, wurde auch dessen Frau erschossen. Unter den Toten sei auch ein Kleinkind.

Honrado zufolge schossen mindestens zwei Täter auf die Reisenden, als diese kurz nach der Landung ihres Flugzeuges gerade den Ankunftsbereich des Gebäudes verließen. Dabei seien vier weitere Menschen verletzt worden. Die Täter wurden zwar von Sicherheitsleuten verfolgt, konnten aber auf einem Motorrad flüchten. Das Motiv hinter der Tat war zunächst unklar.

ono/AFP/DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?