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Schmiergeldprozess in China: Australischer Manager zu langer Haftstrafe verurteilt

Vier Mitarbeiter des australischen Bergbaukonzerns Rio Tinto sind in dem aufsehenerregenden Schmiergeldprozess in China zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Vier Mitarbeiter des australischen Bergbaukonzerns Rio Tinto sind in dem aufsehenerregenden Schmiergeldprozess in China zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Gericht in Shanghai sprach die Angeklagten, denen auch Diebstahl vertraulicher Wirtschaftsdokumente vorgeworfen wurde, in allen Punkten schuldig.

Der hauptangeklagte Australier Stern Hu und drei chinesische Mitarbeiter von Rio Tinto waren im Sommer vergangenen Jahres verhaftet worden. Damals führte der Konzern Preisverhandlungen für Eisenerzlieferungen an chinesische Stahlkocher. In dem Prozess räumten die Angeklagten ein, Bestechungsgeld angenommen zu haben.

Der australische Manager Hu sei zu sieben Jahren wegen Bestechlichkeit und fünf Jahren wegen Diebstahls von Industriegeheimnissen verurteilt worden. Davon müsse er zehn Jahre absitzen. Die anderen drei Rio-Tinto-Manager erhielten wegen Bestechlichkeit und Diebstahls von Industriegeheimnissen Gefängnisstrafen von 7 bis 14 Jahren, wie das Gericht am Montag mitteilte.

Stern Hu und seine drei mitangeklagten chinesischen Kollegen hatten in der vergangenen Woche vor Gericht Bestechlichkeit eingeräumt, das Ausmaß der Vorwürfe aber zurückgewiesen. Ihnen wird auch vorgehalten, sich geheime Informationen über Bergwerke und Stahlhütten in China beschafft zu haben.

Reters/APN / APN
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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