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Schockierendes Video-Experiment: Er wird ausgelacht, wenn sie prügelt

Frauen wird geholfen, Männer werden ausgelacht. Männer, die unter der Gewalt ihrer Frauen leiden, werden nicht als Opfer wahrgenommen. In aller Regel erhalten sie keine Hilfe, das beweist ein Video.

Von Gernot Kramper

Er stellt sie sehr aggressiv zur Rede.

Er stellt sie sehr aggressiv zur Rede.

Mitten im London stellte die Organisation Mankind.org eine Streitszene mit Schauspielern nach. Das eine Mal attackierte der Mann die Frau, beim zweiten Dreh übernahm die Frau den aggressiven Part.

Gespielt wurde eine geradezu klassische Szene häuslicher Gewalt: Der eine Partner wird bedrängt, auf ihn wird aggressiv eingeredet, er wird geschubbst und gegen einen Zaun gepresst. Eine bedrohliche, übergriffige Situation - die auf exzessive Gewalt verzichtet. Niemand musste daher eine ernsthafte Bedrohung fürchten, falls er eingreifen wollte.

Das Ergebnis des ersten Drehs mit der Frau als Opfer war erfreulich: Schon die Schreierei sorgte ringsum sofort für betroffene Aufmerksamkeit. Zahlreiche Passanten verlangsamten ihren Gang und beobachteten die Szenerie misstrauisch. Als der Mann die Frau auch körperlich bedrängte, schritt eine andere Frau energisch ein. Gut ist zu erkennen, wie sich auch andere Fußgänger bereithielten, um sie zu unterstützen.

Die Szene wurde noch einmal mit vertauschten Rollen nachgestellt. Von Hilfe und Betroffenheit keine Spur: Vor allem die Frauen in der Nähe konnten sich ein Lachen nicht verkneifen, als die Schauspielerin ihren Freund bedrängte. Da niemand die Frau stoppte, eskalierte die Situation anders als beim ersten Dreh. Aber auch echte Schläge und reißen an den Haaren ermunterten niemand einzugreifen. Im Gegenteil: Die Schadenfreude wurde noch größer.

Mankind.org widmet sich der Frauengewalt gegen Männer. Das Videoexperiment zeigt das Hauptproblem: Gewalt gegen Männer wird nicht ernst genommen. Die Organisation beklagt, dass nicht nur zufällige Fußgänger so ignorant seien, auch Polizei und Hilfsdienste würden Gewalt gegen Männer nicht ernst nehmen. Die Gruppe selbst schätzt, dass in etwa 40 Prozent der Fälle Männer die Opfer häuslicher Gewalt sind.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
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