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Schüsse vor Schule Vier Jugendliche in Portland verletzt


Im US-Bundestaat Oregon sind vor einer Schule Schüsse gefallen - vier junge Leute wurden dabei verletzt. Der Schütze befindet sich in Gewahrsam. Die Polizei vermutet einen Gang-Zusammenhang.

Vier junge Menschen sind vor einer Schule in Portland im US-Staat Oregon durch Schüsse verletzt worden. Der mutmaßliche Schütze flüchtete zunächst, wurde dann aber am frühen Samstagmorgen festgenommen, wie die Polizei in Portland mitteilte. Sie hält es für möglich, dass der 22-jährige einer Straßengang angehört und die Tat damit in Zusammenhang steht. Aber auch eine persönliche Auseinandersetzung wurde nicht ausgeschlossen: Laut Augenzeugen soll es vor den Schüssen zu einem Streit gekommen sein.

Zwei 16 und 17 Jahre alte Mädchen sowie ein 20- und ein 17-Jähriger wurden verletzt. Drei der Opfer waren am Samstag im Krankenhaus. Der Zustand eines Mädchens sei kritisch, berichtete unter anderem der Sender KOIN6.

Die Schüsse fielen am Freitag vor der Anderson Rosemary High School, als sich Schüler während der Mittagspause im Freien aufhielten. Die Angeschossenen seien hilfesuchend in das Schulgebäude gerannt, hieß es. Der Schütze und zwei weitere Personen seien dann zu Fuß geflüchtet, sagte Polizist Pete Simpson. Die Anderson Rosemary High Schule ist eine spezielle Einrichtung für Schüler mit Problemen, viele seien obdachlos, heißt es auf der Webseite der Schule.

amt/DPA DPA

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