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Koordinierte Aktion: Nacht der Gewalt in Schweden - dutzende Autos angezündet, Polizisten angegriffen

Vermummte zerstörten in mehreren Städten Schwedens fast 90 Autos und griffen Polizisten an. Die Polizei weiß noch nicht, was hinter der möglicherweise koordinierten Aktion steckt. Die Sicherheitskräfte sprechen von einer "beängstigenden Lage".

Fast 90 Autos gingen in der Nacht in Schweden in Flammen auf

Fast 90 Autos gingen in der Nacht in Schweden in Flammen auf

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Vermummte Jugendliche haben in der Nacht im Südwesten Schwedens Dutzende in Brand gesetzt und die Polizei angegriffen. Nach Medienberichten wurden allein in Göteborg mindestens 88 Fahrzeuge zerstört oder schwer beschädigt, in Trollhättan weiter nördlich spielten sich in der Nacht ähnliche Szenen ab. Dort seien Polizisten mit Steinen beworfen worden. Auch aus Lysekil und Falkenberg wurden brennende Fahrzeuge gemeldet.  

und Feuerwehr waren im Großeinsatz. "Wir waren an etwa 20 Brandorten in Göteborg", sagte Johan Eklund, Einsatzkoordinator der Rettungsdienste in Göteborg. 

Polizei in Schweden kennt noch keine Hintergründe

Die Polizei wollte nach Angaben von Sprecherin Ulla Brehm eine koordinierte Aktion nicht ausschließen. Möglicherweise hätten sich die Täter über soziale Medien abgesprochen. 

Augenzeugen berichteten von vermummten, schwarz gekleideten Jugendlichen, die die in Brand gesetzt hatten. Die Vermummten liefen in kleinen Gruppen von Auto zu Auto, schlugen die Scheiben ein, kippten brennbare Flüssigkeit in die Fahrzeuge und zündeten diese an. 

Über die Hintergründe lagen zunächst keine Erkenntnisse vor. Die Polizei wollte die Zwischenfälle vorerst nicht kommentieren, ein Mitarbeiter der Sicherheitskräfte in sprach jedoch von einer "beängstigenden Lage".

Es habe keine Verletzte gegeben, berichtete "Aftonbladet". Zunächst sei auch niemand festgenommen worden.

Schwedin Sandra
wue / DPA