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Schweiz: Gefängniswärterin flieht mit Sexualstraftäter – und wird gefasst

Die Geschichte klingt wie aus einem Film: Im Februar befreite eine Schweizer Gefängniswärterin einen verurteilten Sexualstraftäter und floh mit ihm – aus Liebe, wie sie sagt. Nun wurde das Paar in Italien festgenommen.

Hassan K. und Angela M. auf den Fahndungsfotos

Hassan K. und Angela M. auf den Fahndungsfotos

Sie habe aus Liebe gehandelt, sagt die 32-jährige Angela M. Anfang Februar befreite die Wärterin den wegen Vergewaltigung verurteilten Hassan K. aus einem Schweizer Gefängnis und floh mit ihm. Wochenlang war das Paar unterwegs. Die Polizei schrieb die beiden international zur Fahndung aus, mit einem schwarzen BMW sollen sie Richtung Italien gefahren sein. In einem Video wandte sich Angela M. Mitte März an ihre Familie: Es tue ihr leid, sagte sie. "Ich liebe euch sehr." Aber Hassan sei der Mann ihres Lebens. "Ich habe noch nie einen so ehrlichen, gefühlvollen und lustigen Menschen wie ihn kennengelernt."

Nun ist die spektakuläre Flucht der beiden beendet. Wie die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung bekannt gab, wurde das Paar in der Nacht auf Freitag in Italien festgenommen. Die beiden Geflüchteten konnten demnach gegen 3 Uhr früh in einer Wohnung in Norditalien aufgespürt werden. "Im Anschluss wurden Hassan K. und Angela M. in Haft genommen. Das Fluchtauto wurde ebenfalls sichergestellt."

Wärterin wollte Polizistin werden

Insgesamt hat die Flucht mehr als sechs Wochen gedauert. M. ist noch mit einem anderen Mann verheiratet, hatte sich aber vor einigen Monaten von ihm getrennt. Seit Mai 2015 soll sie im Gefängnis Limmattal gearbeitet haben. Sie sei eine beliebte Kollegin gewesen, heißt es. Der Mann ihrer Mutter sagte der Neuen Zürcher Zeitung, die gelernte Tierpflegerin habe einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn gehabt. Ihr Traumjob sei eigentlich Polizistin gewesen. Sie habe auch die Aufnahmeprüfung für die Ausbildung bestanden – sich dann aber doch entschlossen, Wärterin im Gefängnis zu bleiben.

Der 27-jährige Hassan K. saß seit März 2015 im Gefängnis, er wurde im Dezember desselben Jahres wegen Vergewaltigung einer 16-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Über das gemeinsame Hobby Kampfsport waren sich die Wärterin und der Insasse offenbar nähergekommen.

Kurze Zeit vor ihrer Flucht hatte M. auf ihrer Facebook-Seite das Zitat "Real flowers bloom in the wilderness" gepostet. Es stammt aus dem chinesischen Film "House of Flying Daggers" aus dem Jahr 2004. Der Film erzählt unter anderem, wie ein Polizist eine Frau aus dem Gefängnis befreit.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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