HOME

Schweizer Banker übergab Steuer-CDs an Wikileaks: Rudolf Elmer zum zweiten Mal verhaftet

Anfang der Woche übergab Rudolf Elmer CDs mit Daten von Steuerhinterziehern an Wikileaks. Nun hat er gleich mehrere Verfahren am Hals. Am Mittwoch wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt - und anschließend erneut verhaftet.

Der Schweizer Banker Rudolf Elmer ist am Mittwoch kurz nach seiner Verurteilung wegen Verletzung des Bankgeheimnisses erneut verhaftet worden. In einem neuen Strafverfahren gehe es wieder um den Verdacht der Verletzung des Bankgeheimnisses, wie Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei Zürich mitteilten.

Grund für die Festnahme und das erneute Verfahren gegen den entlassenen Julius-Bär-Banker seien Daten-CDs, die Elmer am Montag in London an den Chef des Enthüllungsportals Wikileaks, Julian Assange, übergeben hatte. Die Staatsanwaltschaft überprüfe nun, ob der 55-Jährige damit gegen das schweizerische Bankengesetz verstoßen habe, teilten die Justizbehörden mit. "Gegen Rudolf Elmer ist ein neues Strafverfahren wegen der mutmaßlichen Verletzung des Bankgeheimnisses eröffnet worden", teilte die Züricher Kantonspolizei auf ihrer Internetseite mit.

Elmers Motiv: Rache am Arbeitgeber

Der frühere Geschäftsleiter der Julius-Bär-Filiale auf den Cayman Islands war am Nachmittag von einem Gericht in Zürich zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte zugegeben, geheime Kundendaten an Steuerbehörden und Wikileaks weitergegeben zu haben. Das Gericht sprach den Angeklagten neben der Verletzung des Bankgeheimnisses auch der versuchten Nötigung und Drohung für schuldig.

Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Fall acht Monate Haft gefordert. Sie hatte Elmer vorgeworfen, nach seiner Entlassung 2002 zahlreiche interne Dokumente mitgenommen und die Namen von Kunden an Medien und den schweizerischen Fiskus weitergeleitet zu haben. Elmers Motiv sei nicht wie angegeben der Kampf gegen Steuerflucht gewesen, sondern seine Entlassung durch die Bank, erklärte der Richter in seiner Urteilsbegründung. Die Anklage hatte Elmer zudem beschuldigt, einen Bombenalarm bei seinem ehemaligen Arbeitgeber ausgelöst zu haben. In diesem Punkt wurde Elmer freigesprochen.

Eine symbolische Geldstrafe

Elmer sieht sich selbst als Informant der Öffentlichkeit (whistle blower), der Missbräuche im Offshore-Geschäft aufdecken wollte. Die Geldstrafe beträgt 7200 Franken (etwa 5600 Euro) und die Bewährungsfrist zwei Jahre. Das Gericht bewertete als schwerwiegend, dass Elmer gegen einen Bankangestellten eine Todesdrohung ausgesprochen haben soll.

Am Montag hatte Elmer, der in der Schweiz bereits 30 Tage im Gefängnis saß, Wikileaks Tausende über Jahre gesammelte Daten von mutmaßlichen Steuerbetrügern zur Auswertung und Veröffentlichung übergeben. Die Dateien sollen nun geprüft werden. Elmer hatte angekündigt, zunächst keine Namen von Firmen oder Personen bekanntgeben zu wollen.

swd/DPA/AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(