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Blutige Selbstjustiz: Mann hackt Teenager die Hände ab

In Indien wird ein kleines Mädchen vergewaltigt. Zwei Jahre später steht der mutmaßliche Täter vor Gericht. Dort trifft er auf den Vater der Missbrauchten. Und der will nur eines – Rache.

Symbolbild: Blutbefleckte Machete. In Indien übte ein Mann Selbstjustiz

In Indien übte ein Vater Selbstjustiz an dem mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter

Es ist ein grausamer Fall von Selbstjustiz. In Indien wird ein gerade einmal sieben Monate altes Baby vergewaltigt. Beschuldigt wird ein 14-Jähriger. Die Mutter des Opfers soll ihn damals bei der Tat erwischt haben. So geschehen im April 2014. Diese Woche sollte der Fall vor einem Gericht im Bundesstaat Punjab angehört werden. 

Wie der "Indian Express" berichtet, erscheinen sowohl der Täter als auch der Vater des Mädchens vor Gericht. Als die Anhörung verschoben wird, schlägt der Vater dem mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter einen versöhnlichen Deal vor und bietet ihm an, ihn auf seinem Motorrad nach Hause zu fahren. Der Junge willigt ein.

Vater übt Selbstjustiz

Auf dem Rückweg ins Dorf stoppt der Mann jedoch sein Bike an einem Kanal. Dort fesselt er den 17-Jährigen an einen Baum und hackt ihm beide Hände ab. Dorfbewohner hören die Schreie und finden den Jungen stark blutend neben seinen Gliedmaßen. Sie informieren die Polizei und bringen den Teenager in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Sein Zustand ist kritisch, schreibt das Blatt. Der Vater befindet sich auf der Flucht.

jek
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