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Patrick Mackay "Dieser Junge wird ein Mörder werden" – die Geschichte hinter einem der schlimmsten Serienkiller Englands

Er zerstückelte einen Priester mit einer Axt, erstach seine eigene Oma und erschlug eine Frau mit einer Brechstange – und er war besessen von den Nazis: der Serienkiller Patrick Mackay.
Der Brite wurde 1952 geboren und gilt bis heute als einer der gefährlichsten Männer Englands. Schon im Alter von 15 Jahren diagnostizierte ihn ein Arzt als Psychopathen. Damals hatte er versucht, seine Mutter und seine Tante zu töten. Zudem wurde er bereits als Kind auffällig, weil er immer wieder Tiere quälte. "Dieser Junge wird ein Mörder werden", sagte laut britischen Medien einer seiner Lehrer zu ihm. Er behielt Recht. Nach seinem letzten Mord 1975 wurde Mackay zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte sich erst mit einem Priester angefreundet und ihn dann mit Messer und Axt getötet. Die Überreste der zerstückelten Leiche ließ er in einer Wanne schwimmen – in dem Blut seines Opfers. Mackay gab zehn weitere Morde zu. Unter anderem hatte er Rentnerinnen zu Tode gewürgt, einen Vierjährigen erstochen und einen Mann mit einem Metallstab durchbohrt. Oft ging er dabei nach dem gleichen Muster vor:  Erst baute er Beziehungen zu seinen Opfern auf, dann tötete er sie in ihren Wohnungen. Die Polizei stand lange vor einem Rätsel, weil ihnen das Motiv des Täters fehlte. Möglicherweise war es die pure Lust am Töten. Der britische Autor John Lucas befürchtet nun: Mackay könnte aus dem Gefängnis entlassen werden. Bei den Recherchen für ein aktuelles Buch erfuhr er, dass der Mörder in ein offenes Gefängnis verlegt wurde. Für Häftlinge sei das der erste Schritt in Richtung Freiheit. Dass Mackay tatsächlich freikommen wird, ist aber höchst unwahrscheinlich. Denn: Der Serienmörder erhielt in England "whole life order" –  die härteste aller Strafen. Dabei handelt es sich um lebenslange Haft, bei der es keine Chance auf Freilassung geben soll. Gründe für seine nicht therapierbare Psyche vermuten Ärzte in seiner Kindheit. Mackays Vater war Alkoholiker, soll ihn missbraucht und geschlagen haben. Dennoch habe Mackay ihn geliebt, sei nie über seinen frühen Tod hinweggekommen. Die letzten Worte seines Vaters an ihn waren Berichten zufolge: "Denk daran, gut zu sein."
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Er zerstückelte einen Priester mit einer Axt, erstach seine eigene Oma und erschlug eine Frau mit einer Brechstange – der Serienmörder Patrick Mackay wurde 1975 in Großbritannien zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun wurde er in ein offenes Gefängnis verlegt. 

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