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Sex mit Töchtern Weiterer Inzest-Fall erschüttert Bayern


Nach dem Bekanntwerden des Inzest-Falls in Mittelfranken sorgen ähnliche Vorwürfe in Schwaben für Aufsehen: Ein 46-Jähriger wird beschuldigt, seine Töchter jahrelang missbraucht zu haben. Dabei sollen zwei Kinder gezeugt worden sein.

Nach dem Aufsehen erregenden Fall in Mittelfranken kommt ein weiterer Inzestfall in Bayern ans Licht: Ein 46-Jähriger in Schwaben muss sich vor Gericht verantworten, weil er mit seinen Töchtern jahrelang Sex gehabt haben soll. Eine der jungen Frauen brachte offenbar zwei Kinder ihres Vaters zur Welt.

Laut Anklage des am kommenden Dienstag vor dem Landgericht Memmingen startenden Prozesses hat der Beschuldigte knapp 400 Mal Sex mit den jungen Frauen gehabt. Ihm wird unter anderem der sexuelle Missbrauch Schutzbefohlener vorgeworfen.

Jede Tochter soll etwa 200 Mal missbraucht worden sein

Eine Tochter war zu Beginn der angeklagten Taten 16 Jahre alt, ihre ältere Schwester bereits volljährig. Aus Angst vor dem Vater sollen beide die Polizei gemieden haben. Die mutmaßlichen Taten sollen im Landkreis Günzburg und im oberbayerischen Neuburg a.d. Donau begangen worden sein.

Demnach schlief der Mann fast 200 Mal mit seiner jüngeren Tochter. Von Februar 2009 an soll er mit der heute 24 Jahre alten Tochter ebenfalls knapp 200 Mal Sex gehabt haben - sie erlitt eine Fehlgeburt und brachte im vergangenen Jahr einen Jungen zur Welt. Es war offenbar bereits ihr zweites Kind vom Vater, das erste bekam sie bereits 2006. Diese früheren Taten werden nach Angaben des Gerichts allerdings nicht mehr geahndet, weil der "Beischlaf zwischen Verwandten" nach fünf Jahren verjährt ist.

fw/DPA DPA

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