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Noch vor Mord an Mohamed: Verdächtiger Silvio S. soll Elias' Familie Trauerkarte geschickt haben

Er soll die beiden Jungen Elias und Mohamed ermordet und davor sexuell missbraucht und gequält haben - offenbar mit gründlicher Vorbereitung. Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft gegen den mutmaßlichen Mörder Silvio S. steht jetzt.

Plüschtiere und Kerzen, eine mit der Aufschrift "Elias", aufgestellt auf einer Steintreppe

Plüschtiere und Kerzen, wurden zum Gedenken an den ermordeten Elias von Einwohnern in der Nähe seines früheren Wohnortes in Potsdam aufgestellt


Aktuell sitzt Silvio S. in Untersuchungshaft; er soll die beiden Jungen Elias und Mohamed missbraucht und anschließend erwürgt haben. Noch hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder nicht begonnen. Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft liegt "Bild" vorab vor. Aus der geht hervor, dass Silvio S. sich auf die ihm vorgeworfenen Taten offenbar lange und gründlich vorbereitet hat.

Demnach soll der 32-Jährige den sexuellen Missbrauch zunächst mit Kinderpuppen inszeniert haben. Die Ermittler fanden mehrere Fotos aus dem Jahr 2014, auf denen Silvio S. seinen Sex mit den Puppen festgehalten hat. In der Anklageschrift steht laut "Bild" außerdem etwas von Zetteln mit der Notiz "richtige Kinder fesseln und knebeln", die die Polizei in der Wohnung des Mannes gefunden habe. 

Auch, dass Silvio S. Kinderpornografie auf seinem Computer hatte, ist den Ermittlern bereits bekannt.

Silvio S. soll Mohamed in seinem Elternhaus missbraucht haben

Zur Vorbereitung soll der Verdächtige einige Utensilien in seinem Auto untergebracht haben. Ermittler fanden unter anderem eine Tüte mit Süßigkeiten, Plüschtieren, Fesseln, Knebeln und einer Flasche Chloroform in dessen Dacia. Die Beamten gehen davon aus, dass der kleine Elias im Auto missbraucht und ermordet wurde.

Silvio S. lebt laut Anklageschrift noch bei seinen Eltern. Dort soll er den Flüchtlingsjungen Mohamed vergewaltigt und ermordet haben.

Der Täter soll Elias' Familie eine Trauerkarte geschickt haben

Auch, dass der Täter Elias' Familie eine Trauerkarte geschickt hat, gilt als sicher. Laut "Bild" hatte ein Bestattungsunternehmer knapp einen Monat nach Elias' Tod einen Brief zur Polizei gebracht, den er in der Post hatte. Eine Karte mit der Aufschrift: "In tiefer Trauer um den verstorbenen Elias Todeszeitraum: In der Nacht vom 11.7. auf den 12.7. zwischen 22 Uhr und 6 Uhr Todesursache: Ersticken (Sorry)." Kriminalisten sind überzeugt, dass der Mörder die Karte geschrieben hat - noch zwei Monate, bevor er seine zweite Tat an Mohamed beging.

Laut ärztlicher Untersuchung soll Silvio S. voll schuldfähig sein. Damit droht ihm eine Haftstrafe samt anschließender Sicherungsverwahrung. Der Prozess wird vor dem Potsdamer Landgericht stattfinden. Wann er beginnt, steht noch nicht fest.

jen
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.