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Skurriler Restaurant-Streit: Servietten-Zoff bringt McDonald's Millionenklage ein

Ein Mann will in Kalifornien 1,5 Millionen Dollar Schadenersatz von der Fast-Food-Kette McDonald's erstreiten. Der Grund: Er habe nicht ausreichend Servietten bekommen.

Ein Mann will von McDonald's 1,5 Millionen Dollar erstreiten, weil er zu wenig Servietten erhielt

Ein Mann will von McDonald's 1,5 Millionen Dollar erstreiten, weil er zu wenig Servietten erhielt

Millionensummen wegen zu heißem Kaffee oder fehlender Warnhinweise auf Produktverpackungen - immer wieder erstreiten Menschen in den USA mit skurrilen Begründungen Schadenersatz. Nun fordert ein Mann in Kalifornien laut des Nachrichtenportals TMZ 1,5 Millionen Dollar vom Burger-Giganten McDonald's. Die Begründung: Er habe in dem Fast-Food-Restaurant lediglich eine Serviette bekommen.

Webster Lucas soll am 29. Januar an die Theke des Ladens gegangen sein und um mehr Servietten gebeten haben. Der Mitarbeiter habe ihm diese nicht gegeben und darauf hingewiesen, dass Lucas bereits mehrere erhalten habe. Der Kunde behauptet jedoch, in seiner Tüte sei lediglich ein Tuch gewesen.

"Unzumutbare seelische Schmerzen"

Laut eigener Aussage konterte Lucas: "Ich hätte bei Jack-in-the-Box (eine amerikanische Fast-Food-Kette/d.Red.) essen sollen. Ich bin nicht gekommen, um über Servietten zu streiten. Ich wollte hier essen." Daraufhin soll der mexikanisch-stämmige McDonald's-Mitarbeiter abfällig in Richtung des afroamerikanischen Lucas "ihr Leute" gesagt haben. Für Lucas eine Anspielung auf seine Hautfarbe und Grund genug für die Millionenklage.

Der Gast könne aufgrund "unzumutbarer seelischer Schmerzen" nicht mehr zur Arbeit gehen, schrieb er dem McDonald's-Geschäftsführer nun. Dieser soll ihm Gratis-Burger in Aussicht gestellt haben - eine weitere Provokation für Webster Lucas. Er will, dass die Kasse klingelt.

nck