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Somalia: Piraten kapern europäische Frachter

Sie heißen "Nipayia" und "Bow Asir" und näherten sich zuletzt zu sehr der Küste Somalias: Piraten, die in der Region seit Monaten ihr Unwesen treiben, haben die beiden für europäische Reedereien fahrenden Tanker in ihre Gewalt gebracht. An Bord der Schiffe sind mindestens 46 Seeleute.

Piraten haben vor der Küste Somalias wieder zwei Schiffe gekapert. Die beiden Chemietanker im Besitz europäischer Reedereien seien rund 700 Kilometer vor der Küste angegriffen worden, sagte ein Sprecher des Internationalen Schifffahrtsbüros (IMB) am Donnerstag in London. Ob die Chemietanker beladen sind, ist noch unklar. Derzeit würden die Besitzer kontaktiert, sagte Mody.

Eines der Schiffe, der in Panama registrierte griechische Tanker "Nipayia", ist nach Angaben des IMB-Sprechers bereits am Mittwochnachmittag in die Fänge der Seeräuber geraten. An Bord befinden sich 19 Besatzungsmitglieder, darunter fünf Polen. Nur Stunden zuvor hatten Piraten einen anderen Frachter von zwei Seiten unter Beschuss genommen, scheiterten aber mit dem Angriff.

Am Donnerstag brachten die Piraten im Golf von Aden den unter der Flagge der Bahamas fahrenden norwegischen Frachter "Bow Asir" in ihre Gewalt. Das Schiff mit 27 Mann an Bord war auf dem Weg nach Saudi-Arabien. Beide Schiffe sollen nach ersten Erkenntnissen nah an der Küste gefahren sein. Empfohlen ist ein Abstand von 1000 Kilometern.

Somalia ohne eigene Küstenwache

Das von jahrelangem Bürgerkrieg zerrüttete Somalia ist seit 1991 ohne Zentralregierung und hat auch keine Küstenwache. Auch die internationalen Bemühungen, mit Kriegsschiffen der Piraterie am Horn von Afrika Einhalt zu gebieten, waren bisher nur beschränkt erfolgreich. Seit Februar gibt es einen Transitkorridor für Frachter. Diesen Bereich soll ein Marineverband schützen. Daran beteiligen sich Deutschland, Großbritannien, Frankreich, der Iran und die USA.

Seit Jahresbeginn wurden laut IMB vor der somalischen Küste mindestens fünf Schiffe von Piraten gekapert - trotz der jüngsten internationalen Anstrengungen im Kampf gegen die ausufernde Seeräuberei. Allein in den vergangenen sieben Tagen haben Piraten acht Schiffe angegriffen, zwei davon konnten sie kapern.

Lösegeld für deutschen Frachter steht aus

Erst Ende Januar brachten Piraten den deutschen Frachter "Longchamp" im Golf von Aden in ihre Gewalt, obwohl er wie üblich in einem Konvoi fuhr und die indische Marine noch einzugreifen versuchte. Die Piraten verlangen ein Lösegeld von sechs Millionen Dollar (4,4 Mio Euro). Der 3500-Tonnen-Tanker hat Flüssiggas geladen.

Der wohl spektakulärste Piratenüberfall war die Kaperung des saudischen Supertankers "Sirius Star" im vergangenen November. Für das mit Rohöl im Wert von mehr als 100 Millionen Dollar beladene Schiff hatten die Seeräuber zunächst zehn Millionen Dollar verlangt, im Januar gaben sie das Schiff gegen ein Lösegeld von rund 2,5 Millionen Euro frei.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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